Teil eines Werkes 
1. Bd. (1850)
Entstehung
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Gelegenheit, ihre Rache durch die Vertil⸗ 3 gung derſelben zu befriedigen. Das gleich

mächtige, als boshafte Oberhaupt dieſer Parthei, ruhte nicht, bis der Zweck der ſchwärzeſten Entwürfe erreicht war. Das Geſchlecht, deſſen Ruhm jenes Zeitalter ſchmückte, fiel als ein Opfer des ſchänd⸗ lichſten Komplotts. Gertraut von Lan⸗ genburg beweinte ihren Gemahl der unter dem Grimme ſeiner Feinde erlag, und widmete ſich ſeitdem einem einſamen Le⸗

ben. Erich ihr Sohn, des berühmten Stammes einziger Sproſſe, welcher der Verfolgung zu entgehen das Glück hatte,

war die Freude ſeiner Mutter. Sie hofte in demſelben das Wiederemporkommen der geſtürzten Familie zu erleben

Erich verlor ſeinen Vater in der zarteſten Jugend. Er kannte ihn blos nach der Schilderung ſeiner Mutter, die

es ſich eifrigſt angelegen ſein ließ, ſei