hielt, ſo lange er ſein äußerliches Anſehen durch den Nachdruck der Wohlhabenheit zu behaupten vermochte.
Ereigniſſe des widrigen Geſchickes, durch welches ſo oft berühmte Geſchlech⸗ ter in kurzem herunter gebracht werden, verdunkelten aber nach und nach den Glanz der Langenburge. Häufige Ein⸗ fälle feindlicher Nachbaren beraubten ſie um einen betraͤchtlichen Theil ihres Eigen⸗ thums. Ihr Anhang wurde ſchwaͤcher, und der Stamn ſelbſt neigte ſich ſeiner Erlöſchung. Die früheren Freunde ver⸗ loren ſich. Nur wenige, und dieſe von Veringen Belange, wagten es, als Ver⸗ buͤndete des alten Geſchlechts, das ſeine Zeit zu überleben ſchien, außzutreten.
Langenburgs Gegenparthei entging dieſer Umſtand nicht; von jeher gegen dies Haus mit einer unverſöhnlichen Feind⸗
ſchaft eingenommen benutzte ſie jetzt dieſe
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