Geiſt, durch Auſſtellung eines ſo nachah⸗ mungswürdigſten Muſters zur ruhmvollen Thätigkeit zu bilden und anzufeuern, das, was der Verewigte von ſeinen Feinden er⸗ litten hatte, unterließ ſie nicht ſeinem Ge⸗ dächtniſſe einzuprägen, aber zugleich führte ſie ihm, nach dem Triebe ihres tugend⸗ ſamen Herzens, aufs nachdrücklichſte, die * Menſchlichkeit zu Gemüthe, die den edeln Mann auch in ſeiner gerechten Rache be⸗ gleiten muß. Das Verfahren der Gegen⸗ parthei gegen ſeine Ahnen brachte den jungen Ritter beinahe aufs Aeußerſte. Im erſten Anfalle der Leidenſchaft athmete er nichts als Rache; allein dies war die Richtung keineswegs, welche die edle Mut⸗ ter der zarten Seele ihres hoffnungsvol⸗ len Sohnes geben wollte. Die Auſſtel⸗ lung des ſchönen Gemäldes ſollte ihn zur Nacheiferung, nicht zu den Geiſt und Herz verwildernden Plänen der Nache führen.
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