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Wir werden uns nicht dabei einfinden, mein Freund, denn auch ich bin nicht bereit und Robert, den ich ſo eben mit Fräulein Orthez im Garten ſpazieren ſah, iſt es ebenſo wenig.
Robert im Garten, zu dieſer Stunde, mit Fräulein Orthez! verſetzte Herr von Monza erbleichend, das iſt ja höchſt unanſtändig; und Sie haben ſie nicht zurück⸗ gerufen?
Nichts entging Beatrix; dennoch erwiderte ſie mit der einfachſten und ruhigſten Miene der Welt:
ch habe mich nicht darum bekümmert. Die Hand⸗ lungen des Fräulein Orthez ſind jetzt von zu geringer Wichtigkeit für mich, da ſie mein Haus ſo ſchnell ver⸗ laſſen wird.
Hat ſie ihren Abſchied von Ihnen verlangt? unter⸗ brach ſie der Marquis lebhaft.
Fräulein Orthez gehört nicht zu Denen, welche ihren Abſchied verlangen, ſondern zu Denen, welchen man denſelben gibt, fuhr Beatrix mit bitterm Lächeln fort.
Zwiſchen dieſen beiden ehemals ſo innig vereinten Weſen herrſchte ein wahrer Kampf der Grauſamkeit; Jedes ſtudirte, wie es das Andere verwunden könne, und freute ſich dann, ähnlich den Tyrannen des Heiden⸗ thums, der auferlegten Qual. In dieſem Augenblick hatte die Marquiſe die Oberhand.
Ich verſtehe Sie nicht, meine Liebe, fuhr der Mar⸗ ſuie fort, indem er ſeine Faſſung wieder zu erlangen uchte.
Es iſt ganz natürlich, daß Sie mich nicht verſtehen, mein Freund, denn Sie wiſſen nicht, was heute Nacht Aerzeongen iſt, und gerade hievon wollte ich Sie unter⸗ richten.
Wie? Was iſt vorgegangen?
Von meinem wirklichen oder vermeintlichen Unrecht gegen dieſes Fräulein gequält, beſonders aber angetrie⸗
den durch den Wunſch, Ihnen angenehm zu ſein, wollte ich, nachdem Sie mich verlaſſen hatten, nicht einſchlafen,


