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meinem Kopfe für Ihre Ruhe. Meinen Dank für Ihr Zutrauen, glauben Sie mir, Sie ſollen es nie zu be⸗ reuen haben.
Oh, ich, ich danke Ihnen, ich muß Ihnen auf den Knieen danken. Sie wollen mir erlauben, bei meiner Flavia, bei meinem angebeteten Kinde zu bleiben; Sie wollen mich beſchützen, ſeien Sie tauſendmal geſegnet, mein Herr. Ich entferne mich jetzt, es iſt ſpät, ich kehre zu unſerm lieben Engel zurück. Oh, auch Sie dürfen ruhig ſein, ich werde eine große Seele und ein edles Herz aus Ihrem Kinde machen! Leben Sie wohl, Herr Marquis, ich bin zwar eine geringe Perſon, aber meine unumſchränkte Hingebung gehört Ihnen.
Sie gab ihm mit Anmuth und einem bezaubernden Lächeln die Hand. Er ſah ihr nach und murmelte:
Mein Gott, wie ſchön ſie iſt! Oh, nein, weder dieſer Mann noch irgend ein Anderer ſoll ſie je beſitzen!
Als Chriſtine in ihr Zimmer trat, ſah ſie die Mar⸗ quiſe am Bette ihrer ſchlafenden Tochter ſitzen und blieb daher unbeweglich auf der Thürſchwelle ſtehen.
26. Erklärungen.
Eine minder argwöhniſche Perſon, als die Mar⸗ quiſe, welche Chriſtine in der unordentlichen Toilette, in der ſie ſich befand, geſehen hätte, würde Verdacht ge⸗ ſchöpft haben. Man urtheile daher, welchen Eindruck der Anblick dieſer Schönheit, die Beatrir einestheils ſchon geahnt hatte und welche ſich ihr von Neuem in ihrem ganzen Glanze enthüllte, auf eine ſo empfindliche Frau uarhen mußte. Sie ſtürzte auf die Gouvernante zu, Aaineſe bei der Hand, führte ſie vor den Spiegel und rief:


