200
wöhnlich, mit Simon ausgegangen, wir ſind unſern Studien obgelegen, Fräulein Flavia hat ihr Tabouret beendigt und neue Variationen gelernt.
Ei, das wirſt Du uns Alles zur Beurtheilung vor⸗ legen, nicht wahr, Kleine?
Wann Sie wollen, liebe Mama, ſogleich, wenn es Ihnen beliebt.
Nein, heute Abend nicht, ich bin müde, wir werden zu Nacht ſpeiſen und uns bald zu Bette legen. Haben Sie Befehle gegeben, Fräulein Orthez?
Alles iſt, bereit, Madame.
Die Kammerfrau trug den Hut und die Reiſeeffek⸗ ten weg; Frau von Monza begab ſich in den Speiſeſaal, ihre Tochter an der Hand. Sie ließ ſie an ihre Seite ſitzen und begann ſie von Neuem in zerſtreuter Weiſe auszufragen. Während ſie mit ihr redete, fuhr ſie mit ihren Fingern durch des Mädchens Haare und ſtreichelte ſein huͤbſches Geſicht; plötzlich aber ſtieß ſie einen Schrei aus und zog Flavia ungeſtüm an ſich.
Was haſt Du da, mein Kind? Was für eine ſchreckliche Geſchwulſt haſt Du da hinter dem Ohre? Ich habe ſie noch nie geſehen, ſeit wann hat ſich die eingeſtellt?
Ich hatte ſchon vor geraumer Zeit die Ehre, der Frau Marquiſe mitzutheilen, daß Fräulein Flavia eine noch unbedeutende Sackgeſchwulſt habe, worauf mir Ma⸗ dame befahl, den Arzt holen zu laſſen. Er kam, ſprach mit dem Herrn Marquis darüber und verordnete ein Mittel, das wir befolgen. Ich habe Madame über Alles dieſes Bericht erſtattet.
Mir, Fräulein! erwiderte Beatrir mit Bitterkeit, Sie träumen. Dem Herrn Marquis ohne Zweifel, denn ſeit einiger Zeit ſind Sie ſehr fleißig in Ihren Mitthei⸗ lungen an ihn. Indeſſen geht das hauptſächlich mich an, wie mich dünkt.
Sie haben wohl unſere Beſprechung in Beziehung hierauf vergeſſen, Madame?
heit nich wie dieſ
wen
das nich
Näc und zu i
auf woll
um nehr
zu H dem ihren vern jedo war Herz den
Sal zurü
Bea


