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wenigſtens der Deinige, denn mich drängt die Achtung, welche ich für den Präſidenten hegte, zu ihm zu gehen.
Die Achtung, welche ſie für ihn hegten, Mutter? ... Mein Vormund, mein theurer Vormund! Ich fürchte mich, Sie zu verſtehen... Er iſt vielleicht krank ... Er konnte dieſer entſetzlichen Kataſtrophe nicht wider⸗ ſtehen. Sprechen Sie, ſprechen Sie, ich beſchwöre Sie!
Der Präſident von Saint⸗Serve, der vollkommene Edelmann, der Ehrenmann par excellence, konnte er ſeinen Sohn eines Raubmords ſchuldig wiſſen, ohne zu ſterben?
Sterben, ſterben! Sprechen Sie nicht ſo, Mutter! Gott, der mir den Vater genommen, gab mir ihn da⸗ für... Es iſt unmöglich.
Meine Tochter, Du mußt es leider erfahren. Der Präſident von Saint⸗Serve iſt dieſen Morgen todt ge⸗ funden worden. Es bleibt Dir auf dieſer Welt nur noch Deine Mutter, bis zu dem Tage, wo ich Dich in die Arme Deines Gatten legen werde.
Das junge Mädchen brach in Schluchzen aus und Mutter und Tochter hielten ſich lange umſchloſſen. In ihrem gemeinſamen Schmerze vergaß die Eine, ihre Tochter in Betreff des ungewohnten Ausgangs derſelben zu fragen, und die Andere vergaß ſogar, daß man ſie überhaupt darüber fragen könnte.
Der Morgen verfloß unter großer Verwirrung. Im Hotel Saint⸗Serve legte man die Siegel an. Frau von Chamarante wohnte in ihrer Stellung als Verwandte und als Freundin dieſem traurigen Geſchäfte bei, wäh⸗ rend ſich Beatrir zu Bette legte und in der Einſamkeit den trefflichen Beſchützer beweinte, welchen ſie verloren
Niemand ahnte die letzie Unterhaltung des Präͤſi⸗
denten mit ſeinem Sohne, Niemand, wenn nicht Ba⸗
bette, welcher die blinde Zuneigung, die ſie für das


