Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1850)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

den rm⸗ ihr, erte hig,

lein Wir

iner den⸗

des

ſie

de? vird ich! rch⸗ Sie irte abe ften nen nie vig⸗

Der

Die hrer

57

9.

Trauer und Freude.

Ein Unglück! rief das junge Mädchen aus; meiner Mutter iſt ein Unglück geſchehen?

Nein, Fräulein, beruhigen Sie ſich! Nicht der Frau Vicomteſſe, Gott ſei Dank! Sie befindet ſich wohl.

Dem Herrn von Monza? fragte ſie, noch mehr er⸗ blaſſend.

Der Thürſteher beeilte ſich, zu ſagen:

Wir haben ſeit geſtern Abend nichts mehr von dem Herrn Marquis gehört. Die gnädige Frau wird Ihnen Mittheilung machen....

Anſtatt in ihr Zimmer zu eilen, lief Beatrix in das ihrer Mutter, unbekümmert um die Fragen, welche dieſelbe etwa an ſie richten könnte, und ganz verwirrt durch die zweideutigen Worte des Schweizers.

Sie fand Frau von Chamarante im Begriffe, ſich anzukleiden, in Thränen ſchwimmend und ſo mit ſich ſelüſ beſchäftigt, daß ſie ihre Tochter nicht eintreten hörte. Mutter, rief ſie aus, ſich weinend in die Arme der Weinenden werfend. Mutter, was haben Sie? im Na⸗ men des Himmels!

Meine Tochter, mein liebes Kind, verſetzte die Vi⸗ comteſſe und bedeckte ſie mit Küſſen... was für eine Hochzeit, mein Gott! 8

Aber, Mutter, was iſt denn 2 Amadee...

Beruhige Dich, Beatrix. Amadee iſt ein gutes und edles Herz. Er allein kann uns tröſten über die Schläge, die uns treffen... Aber mein Vetter...

O, liebe Mutter, ich weiß Alles... Armer Vor⸗ wünch Sie gehen zu ihm, nicht wahr? Ich will mit⸗ gehen. Ach, theures Kind, unſer Beſuch iſt jetzt unnütz,