Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1850)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

47

ben welche ſich übermäßig darüber entſetzt haben würde und

und deren ohnehin ſchon gereizte Nerven einem neuen

rnſt Anfall kaum Widerſtand leiſten konnten.

Mal Nachdem ſie dieſe Vorſichtsmaßregeln getroffen, kehrte ſte zu ihrer Tochter zurück, welche in einen Halbſchlum⸗

685 mer gefallen war und von ihrer jungen Zofe bewacht wurde.

und Was hör' ich doch, Mutter? Man öffnet und ſchließt

eht, die Einfahrtpforten dieſen Abend unaufhörlich. Iſt Herr

ein von Monza zurückgekommen?

len. Nein, er iſt mit Deinem Vormund weggegangen.

zeug Das Geräuſch rührt wohl von unſeren Leuten her, welche

ver⸗ die Geſchäfte des Hauſes beſorgen. Sie ziehen es vor,

wo ſich nicht mehr niederzulegen, da es ſchon ſpät iſt. Wie

nen, befindeſt Du Dich?

3 Viel beſſer, liebe Mutter, ich bin nur müde.

neh⸗ Armes Kind! Ich hoffe, Du wirſt Dich ausruhen.

gene Joſephine wird bei Dir wachen. Wenn es Dir ſchlimmer gehen ſollte, ſo ſoll man mich rufen.

rzte, Sie umarmte Beatrix wiederholt zärtlich und begab

eder. ſich dann auf ihr Zimmer.

Als ſich die Zofe auf einen Stuhl zu Füßen des Bettes ſetzte, verrieth ihr Geſicht eine ſichtbade Beſtür⸗ zung. Sobald die Blicke ihrer Herrin auf ſie fielen, mußte ſie das bemerken.

Was haben Sie denn, Joſephine? fragte Beatrir.

Nichts, Fräulein.

Aber ſie zitterte am ganzen Körper, als ſie ſo ſprach.

Serve Sie ſind leidend, armes Mädchen, Sie wurden auch eſſen ſo erſchreckt. Ich will nicht, daß Sie die Nacht durch⸗ war wachen, gehen Sie ſchlafen. 1. Oh, nein! Ich laſſe das Fräulein in einem ſolchen r ge⸗ Moment nicht allein.

der Nun, es iſt ja ein ganz ruhiger Moment, wie mir klage ſcheint.

enern Oh, Fräulein!