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Die Dunkelheit verhinderte den Sohn, die entſetz⸗ liche Bläſſe ſeines Vaters zu ſehen, wie ſie den Vater verhinderte, vie ſorgloſe Ruhe ſeines Sohnes wahrzu⸗ nehmen.
Was wollen Sie, mein Herr? fragte der Letztere. Ich bin auf Alles gefaßt.
Folgen Sie mir, verſetzte der Präſident, mit Mühe Athem holend, und ſchweigen Sie, wenn Ihnen Ihr Leben lieb iſt.
Beide gingen den Weg zurück, welchen der Präſi⸗ dent gekommen, beide traten in das Cabinet, deſſen Fen⸗ fe f Präſident mit fieberhafter Behendigkeit ver⸗ ſchloß.
Treten ſie einige Augenblicke hinter meine Biblio⸗ thek, mein Herr, und erwarten Sie mich, ohne durch das geringſte Geräuſch Ihre Anweſenheit zu verrathen. Ich werde ſogleich wieder hier ſein.
Er öffnete die Thüre des Zimmers, ſchloß ſie hinter ſich, nahm den Schlüſſel mit ſich und ging zu den Be⸗ amten, welche ihre Unterſuchung fortſetzten.
Meine Herrn, ſagte er zu ihnen, Sie bedürfen meiner nicht mehr. Weine Haushälterin wird Sie in die übrigen Gemächer, und, wenn Sie wollen, in den Garten führen, mir aber erlauben Sie, daß ich mich zurückziehe. Ich bedarf, wie Sie begreifen werden, der Einſamkeit und Ruhez geſtatten Sie nicht, daß ich ferner geſtört werde.
Der Schmerz hatte auf den Zügen des Greiſes bin⸗ nen wenigen Stunden ſolche Verheerungen angerichtet, daß ſein Anblick Mitleid einflößte.
Sie haben keinerlei Störung zu beſorgen, Herr Präſident. Gehen Sie in Frieden, die Anweſenheit von Madame wird zu dem, was noch zu thun iſt, hinreichen.
Sie verbeugten ſich achtungsvoll und der Präſident nahm Abſchied von ihnen..
Kaum unten angelangt, verſchloß er die Thüre zweifach hinter ſich, ging haſtig auf das dunkle Cabinet


