Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1850)
Entstehung
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der Präſident ungeachtet ſeiner Zurückgezogenheit das Studium ſeiner Wiſſenſchaft nicht aufgegeben habe.

Ein Diener zündete die Kerzen der Candelaber an und entfernte ſich.

Meine Herren, ſagte der Präſident zu den Beam⸗ ten, bevor Sie Ihre Hausſuchung beginnen, theilen Sie mir gefälligſt die Einzelnheiten mit, welche zu Ihrer Kenntniß gelangt ſind. Wie ging es zu, daß ſich Ihr Verdacht auf... er zauderte einen Augenblick, als ob es ihn entſetzlich viel koſtete, dieſen Namen auszu⸗ ſprechen... auf meinen Sohn richtete?

Herr Präſident, ſein Eintritt in die Bude iſt durch Zeugen erwieſen. Die Gasflamme wurde während ſeiner Anweſenheit in derſelben ausgelöſcht. Im Augenblick ſeines Heraustretens begegnete er Jemand. Dann haben wir neben dem Stuhl, auf welchen das Opfer zuſammen⸗ Weſunie und ſterbend gefunden wurde, die Scheide eines

olches aufgehoben. Betrachten Sie das Wappen darauf, Herr Präſident.

Herr von Saint⸗Serve warf einen Blick auf die Scheide und erbebte.

Das junge Mädchen, fuhr der Procurator des Königs fort, war die Geliebte von Herrn Ernſt. Dieſer Brief, welcher in der Taſche ihres Kleides gefunden ward, läßt hierüber keinen Zweifel übrig.

Bielleicht war er eiferſüchtig, ſagte der Greis, begiendd, eine Entſchuldigung des abſcheulichen Verbrechens zu finden.

Ach nein, dieſe Leidenſchaft trieb ihn nicht... Die Kaſſe des Wechslers, deren Deckel offen ſtand, zeigte rinen Verluſt von mehr als 300,000 Francs in Bank⸗ noten.

Der Präſident machte eine Geberde des Eckels, aber er bemeiſterte ſogleich den Schrecken, der ihn durchtieſelte.

Herr Ernſt erlitt ſeit einiger Zeit beträchtliche Spiel⸗ verluſte; unter andern einen geſtern Nacht, wo ihm der Herr Marquis von Monza im Clubb 2ob0 Louisd'or

Die blutige Marquiſe. I.