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Bude herauskam, erkannt zu haben? Und noch in die⸗ ſem Augenblicke hegen Sie hierüber keinen Zweifel?
Keinen, mein Herr.
Sie können alſo den Mann nennen? fragte der Präſident mit Feſtigkeit, indem er dießmal ſeinen Blick auf den des Herrn von Monza heftete.
Bei dieſer Frage erbebte der Marquis. Dann ver⸗ ſetzte er mit einer Ruhe, welche nur das Reſultat ge⸗ waltſamer Selbſtbeherrſchung ſein konnte: 3
Bei dem erſten Schrei der Ueberraſchung und des Schreckens, welcher meinem Munde ſo gut wie dem der Andern entfloh, begegneten ſich unſere Blicke. Sie er⸗ innern ſich deſſen, mein Herr. Die Frage, welche Sie ſo eben an mich gerichtet, mußte mir in Bälde geſtellt werden; ich wußte das und ich geſtehe, daß mich dieß furchtbar verwirrte... Aber Nachdenken hat meine Zweifel aufgehellt... mein Entſchluß iſt gefaßt und ich werde Ihnen ohne Zögern antworten... Wenn der Mörder die Strafe ſeines Verbrechens allein tragen könnte, ſo würde ich nicht anſtehen, ſeinen Namen zu nennen, allein die Schmach, welche er verdient, würde einen erlauchten Namen beflecken, einen verehrten Na⸗ men, welchen Andere mit Würde tragen. Falls dieſer Name den Nachforſchungen der Polizei entgeht, habe ich dann wohl das Recht, ihn auszuſprechen? Soll ich mich hiezu entſchließen, wenn mein Stillſchweigen hin⸗ reicht, eine Familie, welche ich achte und liebe und welche an dem Verbrechen unſchuldig iſt, vor Schande und Trauer zu bewahren? Nun wohl, nein, ich kann es nicht. Ich verweigere die Antwort auf Ihre Frage und ich bin ſicher, daß eines Tages Frau von Chamarante mir dankbar ſein wird für mein Schweigen. eeſ Dieß geſagt, ging er auf das Gemach der Vieom⸗ eſſe zuä. Einen Augenblick, Herr von Monza! Frau von Chamarante iſt bei dieſer Sache nicht allein betheiligt... Sie haben von dem Teſtament ihres Mannes Kenntniß


