Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1850)
Entstehung
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welche ſich links von der Eingangspforte beſindet, eine Perſon herauskommen ſah... eine Perſon, die ich bis jetzt meinen Freund genannt... Ein Elender, ein Un⸗ eheuer!... aber ich wußte das nicht... Er ging ſo ſchnell als ich... Er erkannte mich, gab mir die Hand, drückte die meine krampfhaft... es war das Werk einer Sekunde... Wir waren an der Thüre des Hotels... Einen Augenblick nachher betrat ich den Salon. Mein Handſchuh hatte mich verhindert, die Spur zu empfin⸗ den, welche der Händedruck dieſes Menſchen zurückge⸗ laſſen— das Uebrige wiſſen Sie...

Sie fühlten einigen Verdacht, als Sie kamen... Ich bemerkte, daß Sie bleich und verſtört waren, ſagte Herr von Saint⸗Serve ruhig und ohne den Marquis anzuſehen.

Da ich die Lebhaftigkeit von Fräulein von Chama⸗ rante kannte und mit dem Gedanken an meine unfrei⸗ willige Verſpätung beſchäftigt war, ſo hatte ich während des kurzen Moments zwiſchen der verhängnißvollen Be⸗ gegnung und meinem Eintritt in den Salon keine Zeit zum Nachdenken. Und doch machten mich drei Umſtände, die ich mir nicht erklären konnte, betroffen und drängten ſich unabläſſig meinem Geiſte auf... die Begegnung ſelbſt, an einem ſolchen Orte und zu einer ſolchen Stunde... die krampfhafte Art, womit er meine ihm gebotene Hand drückte... endlich die vollſtändige Dunkelheit, in welche die Bude des Wechslers begraben lag, während die be⸗ nachbarten Läden alle erleuchtet waren... all' dies machte einen peinlichen Eindruck auf mich... Ich er⸗ kannte die Perſon, der ich ſo unerwartet begegnete, ich geſtehe es.. Ich wußte auch, daß er geſtern eine eehr große Summe im Spiel verloren hatte... Aller⸗ dings fiel mir nicht ein, eine ſolche Kataſtrophe zu argwöhnen, allein ich kann nicht leugnen, daß ich bei meinem Eintritt in die Geſellſchaft unter dem Ein⸗ fluß einer vagen und traurigen Ahnung ſtand.

Und Sie ſind gewiß, die Perſon, welche aus der