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War das eine Wiederkehr der Beſinnung, war es die Erinnerung an ein Schauſpiel, von dem er Zeuge Pweſen⸗ ohne daß es ihn betraf? Seine Bläſſe, ſeine Verwirrung erregten mehr als eine Vermuthung, er⸗ klärten aber Nichts.
Als man die Hand des Herrn von Monza gewa⸗ ſchen und ſeinen Arm entblößt hatte, fand man keine Spur einer Verletzung. Das Blut war alſo nicht das ſeinige. Gerade, als hierüber kein Zweifel mehr ſtatt⸗ haben konnte, ging die Neuigkeit von der Ermordung des jungen Mädchens in einem Laden des Hotels in den Salons um und erreichte auch das Ohr eines der jun⸗ gen Männer, welche dem Marquis Beiſtand leiſteten.
Die Wirkung davon war elektriſch.
Einer winkte ſeinem Gefährten mit den Augen, die⸗ ſer einem Andern. Dann tauſchten ſie flüſternd einige Worte und bald befand ſich der Marquis mit dem jun⸗ gen Grafen von Chamarante allein.
Graf, hören Sie mich, ſagte endlich der Marquis,
das Stillſchweigen brechend. Es iſt hier ein Mann,
deſſen forſchender Blick, deſſen inquiſitoriſcher Geiſt mich verfolgen, mich mit Fragen quälen würde. Ich will das nicht... ich könnte ihm nicht antworten... ich darf ihn nicht ſehen... Aber das Hotel verlaſſen, ohne von Beatrix und ihrer Mutter Abſchied zu nehmen... nein, o, nein, das kann ich nicht!... Welche Prüfung, welches Verhängniß, mein Gott!... Gehen Sie zu ihnen, ſagen Sie ihnen, daß ich noch nie ein ſolches Bedürfniß empfunden, ſie zu ſprechen, daß ich ſie ſogleich zu ſehen wünſche. Gehen Sie, gehen Sie!
Ah, ich wußte es wohl, rief Robert aus und warf ſich dem Marquis an die Bruſt. Ja, ja, Sie werden Alles erklären... Ich hoffe, mein Bäschen hat ſich wieder erholt... Ich komme ſogleich wieder...
Und er lief eiligſt fort.
Herr von Monza beachtete die Worte und Blicke des Vetters ſeiner Braut nicht. Er muſterte aufmerk⸗


