Teil eines Werkes 
1. - 4. Bdchn (1850)
Entstehung
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Sie ſind verwundet! ſagten ſie halblaut. Ohne Zweifel in Folge eines Duells. Kommen Sie, kommen Sie!

Nein, es iſt Nichts! ich fühle nichts! verſetzte Herr von Monza, welcher die Beute einer unbeſchreiblichen Verwirrung war, und da er die Unmöglichkeit empfand, irgend eine Erklärung zu geben, ſo ließ er ſich mechaniſch fortziehen.

Beatrix, welche man ohnmächtig wegtrug, und der Marquis, den die jungen Leute in ein mit der Diener⸗ ſtube in Verbindung ſtehendes Gemach brachten, hatten kaum den Salon verlaſſen, als die noch bleiche und zitternde Geſellſchaft einen Freund des Hauſes umringte, welcher von draußen kam und deſſen erſte Worte den Schrecken und das Grauſen der Perſonen, welche ſich ihm genähert, verdoppelten. Eine zahlreiche Gruppe bildete ſich um ihn und alle fragten ihn zugleich.

Und das Verbrechen geſchah alſo in dieſem Augen⸗ blicke?

Vor fünf Minuten.

Und gerade nebenan?

In dem Hotel ſelbſt, links von der Einfahrtpforte.

Wie, was ſagen Sie? Aber was iſt's denn eigent⸗ lich? wiederholten zwanzig Stimmen.

Es iſt, meine Herren, entgegnete der Erzähler, daß man dem Geldwechsler in ſeinem Laden an der Vorder⸗ ſeite dieſes Hotels dreimalhunderttauſend Francs raubte und ſeine Tochter ermordete.

2. Der Verdacht. Es wäre unmöglich, die Erſtarrung und das Ent⸗

ſetzen beſchreiben zu wollen, wovon die elegante Ver⸗ ſammlung, welche die Salons des Hotels von Chama⸗