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Kindes, das faſt berauſcht war von ſeinen ſechszehn Jahren, von ſeinen Hoffnungen, von dieſer Verbindung, welche ein ungetrübtes Glück verhieß, ſie bildeten einen eigenthümlichen Gegenſatz zu den blaſſen und ernſten Zügen des Präſidenten von Saint⸗Serve, einem ehrwürdigen Ueberreſt das Parlaments von Paris, welcher auf ſeinem Antlitz den Stempel jener Unbeugſamkeit, jener Unbe⸗ flecktheit des Charakters trug, welcher unſere alte Magi⸗ ſtratur faſt durchgehends auszeichnete. Große Schmerzen, grauſame Prüfungen hatten ſeine Haltung nicht zu beugen vermocht und er hielt ſich ſeiner ſechsundſiebenzig Jahre ungeachtet, noch ſo aufrecht und feſt wie damals, wo er bei Gelegenheit eines Lit de justice Proteſt ein⸗ legte.
Als man in den Salon zurückkehrte, muſterte der Präſident mit traurigem Blick die ringsum ausgebrei⸗ teten Siebenſachen, insbeſondere die ſo unerwartet ge⸗ kommene Marquiſe⸗Krone.
Seeiine Mündel fragte ihn mit duckmäuſeriſcher Be⸗ tonung:
Kommt wohl der Marquis bald, lieber Vormund?
Ich habe Ihnen bereits geſagt, Beatrixr, daß er ſich mit dem Notar der Frau von Chamarante zu dem ſei⸗ nigen begeben mußte. Aber da kommt Geſellſchaft an, die Salons füllen ſich. Sie werden heute Abend ganz Paris ſehen.
Unſere Freunde wollen meine ſchönen Geſchenke ſehen und ich bin ihnen dankbar dafür.
Und ganz leiſe fügte ſie hinzu:
Amadee zaudert lange. Schon vier Stunden iſt diiſe Krone hier und noch weiß ich nicht, wie ſie mir
eht.
Der große Salon füllte ſich allmälig mit glänzenden Toiletten und verſchiedene Gruppen bildeten ſich, um die Wunder des Geſchmacks und der Freigebigkeit, welche kunſtvoll auf den Möbeln geordnet waren.
Während die Vicomteſſe die Marquiſe⸗Krone, welche


