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aufgeſtanden und habe mit Frau Angela die Ausſtattung hergerichtet. Die Geſchenke des Marquis ſind erſt vor wenigen Augenblicken gebracht worden.
Sind ſie ſchön?
Königlich. Komm nur, Du kannſt vor dem Früh⸗ ſtück Alles betrachten.
Aber mir iſt ſo wohl in meinem Bette, und doch möchte ich Alles ſehen.
Das iſt ſchwer.
Ach, mein Gott, nein! Man kann ja die Sachen hieher bringen.
Was fällt Dir ein? Ich habe zwei Stunden ge⸗ braucht, um Alles zu ordnen.
Nun, ſo werd' ich warten, entgegnete das ver⸗ zogene Kind ſchmollend.
Dadurch ſchon beunruhigt, rief die Mutter:
Joſephine, geht und fragt Angela, ob es möglich ſei, den Brautſchmuck in dieſes Zimmer zu bringen.
Und die Ausſtattung, ich will Alles hier haben! ſagte Beatrix.
Nehmt alle meine Leute und die meiner Tochter, damit ſie Euch helfen.
Beatrir fand ihre Heiterkeit wieder und fuhr fort, mit Fragen, welche zu beantworten, die Vicomteſſe nicht müde wurde.
So bildeten ſie in dieſer Einrahmung von Taffet und Gaze mitſammen ein reizendes Gemälde: die Mutter noch jung, ſchön in ihrer Zärtlichkeit und Freude, die Tochter ſechszehnjährig, blond, zierlich, voll, friſch wie die Roſen ihres Blumenſtraußes in ihrem nächtlichen Ne⸗ gligee, die langen Haare aufgelöst, ihr Hemd über die Schulter hinabgleitend; Beide lachend, fröhlich, voll Hoffnung und Zukunft.
Oh, welch ein herrlich Leben öffnete ſich vor ihnen!
Der Brautſchmuck, die Ausſtattung wurden gebracht. Bald bedeckte ſich das Bett mit den Erfindungen der Mode und Eleganz, mit Perlen des Südmeers, mit
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