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Ach! rief er, von einer unwiderſtehlichen Bewegung hingeriſſen, der Thüre zulaufend.
Er drehte raſch den Schlüſſel im Schloſſe, die Thüre öffnete ſich und er befand ſich Chriſtine gegenüber.
40. Die Geliebte.
Keuchend, blaß und gebrochen erſchien Fräulein Orthez; ſie ſtreckte die Hand nach dem Thürmchen aus und ſagte mit vor Bewegung zitternder Stimme:
2 Mein Herr, wo iſt die Frau Marquiſe? Ich will ſie ſehen.
Durch welchen Zufall ſind Sie hier, Chriſtine? Wie haben Sie unſere Ankunft erfahren?
Ich will ſie ſehen, ich will ſie ſehen! wiederholte Chri⸗
ſtine, indem ſie den Marquis, der ihr den Weg vertrat, auf die Seite zu ſchieben ſuchte. Ha! rief ſie, ha! wie furchtbar! MMitt einer unwillkürlichen Bewegung verhüllte ſie ihre Augenz ſie hatte das Blut erblickt, womit Amadee's Klei⸗ der und Hände bedeckt waren, und das, welches geronnen auf dem Boden des Vorzimmers lag.
Laſſen Sie mich durch, verſetzte ſie faſt alſobald, in⸗ dem ſie ihre ganze Energie wieder fand, ich muß hinein.
Chriſtine erſparen Sie ſich dieſes Schauſpiel, es iſt
herzzerreißend. Ich bin ſehr unglücklich!
Mit einer gebieteriſchen Bewegung drängte ſie ihn von ſich weg und that einige Schritte vorwärts. Sie haben ſie alſo getödtet? murmelte ſie, von Schmerz


