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Sie fuhren auf ihrem Wege, ohne es zu ahnen, an Nobert von Chamarante vorüber, welcher nach Paris kam.
34. Wahre Liebe.
Chriſtine war einer Ohnmacht nahe, als ſie Ernſt's Stimme erkannte.
Sie hörte einige Worte der Unterhaltung, ſah das Pförtchen ſich ſchließen, ſah die beiden Männer mit ein⸗ ander weggehen und konnte ſich dieſe herzliche Eintracht nicht erklären.
Sie blieb die ganze Nacht am Fenſter, auf Alles horchend, ſtets unruhig und bebend.
Als der Tag kam, faßte ſie ſich ein wenig. Man iſt bei Tag immer weniger unruhig und ich weiß nicht, warum einem die Tageshelle eine Art Schutz zu gewähren ſcheint.
Sie beſchloß, ihre Gänge baldmöglichſt abzuthun und dann ſogleich auf das Land zurückzukehren, wo ihr ohne Zweifel eine Löſung des Räthſels werden ſollte.
In dem Augenblick, wo ſie ihre Toilette beendigt hatte, wurde an die Thüre geklopft, und überzeugt, daß es die Beſchließerin wäre, rief ſie:
Herein!
Dank, Fräulein, verſetzte eine wohlbekannte Stimme.
Robert! Herr von Chamarante! entgegnete ſie ganz verwirrt.
Ich kam... ich bitte Sie um Verzeihung, Fräu⸗


