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Ich hörte Geräuſch, Furcht ergriff mich, ich löſchte das Gaslicht aus, um mich leichter retten zu können, und dabei ließ ich, wie ein rechter Ungeſchickter, in der Dunkelheit meine Waffe fallen. Das Geräuſch näherte ſich, ich mußte fliehen, zu zögern war unmöglich, ich floh und ließ das ſchreckliche Beweisſtück zurück. Aber ich hatte das Gold! ... das Uebrige wiſſen Sie. 5
Wie, Ernſt, Sie haben das gethan und Sie ſind hier, bei mir! Und ſeither, ſeither fanden Sie Freunde, welche Ihnen die Hand drückten, fanden Sie Vergnügun⸗ gen, Maitreſſen?...
Seither wurde ich von Chriſtine angebetet, Mar⸗ quis. 3 Und Sie werden nächtlicher Weile nicht von den Ge⸗ ſpenſtern Ihrer Opfer gepeinigt? Und Sie ſehen nicht rings um ſich einen Graben voll Blut, welcher Sie von der Geſellſchaft trennt?
Ich habe nie beſſer geſchlafen, weil ich nie ermüdeter war.
Und das Bewußtſein Ihrer Schmach verfolgte Sie nicht? Sie empfinden nicht tiefe Scham, einen ſolchen Makel auf Ihren Namen gebracht zu haben?
Nichts von Alledem. Außerhalb Frankreichs bin ich ein Mann wie ein anderer. Ich erfreue mich der größten Berückſichtigung, man ſucht mich auf, man liebt mich, man achtet mich, man nennt mich Herr Graf. Dank meinem falſchen Namen, meinem abgeſchnittenen Bart und meiner blonden Perücke bin ich in Sicherheit. Ich bin nicht mehr Ernſt von Saint⸗Serve; die Dummheiten, die Verbrechen, wenn Sie wollen, dieſes Schuftes gehen mich Nichts an. Ich lebe gut, ich vergnüge mich, ich habe viel Geld, denn zweifelsohne zur Vergeltung meiner Ehrenhaftigkeit im Spiele gewinne ich jetzt. Ich habe in Homburg und Baden fabelhafte Summen gewonnen. Die
augenblickliche Verlegenheit, welche Sie kennen, ausgenom⸗
men, Theu⸗ len, zu v alſo, ich ſi gen; hinzu
gerin,
mein recht dentli ſchäft dieſe ein leben
nach werde erlan
gebe
den ſelier auf dieſe
und


