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Nichts mehr und ſah und befühlte täglich bei dem Wechs⸗ ler Hervé Haufen von Goldſtücken und ſagte zu mir: Mit der Hälfte von dem da wäre ich reich, ich würde ſpielen ich würde ſicherlich gewinnen und mein ſorgenloſes Leben wieder aufnehmen. Dieſer Gedanke kam zuerſt einmal und ich verjagte ihn, er kam zum zweitenmal und ich verjagte ihn abermals; er kam öfter, dann jeden Tag, endlich jede Minute und ich verjagte ihn nicht mehr. Ich machte ein Compromiß mit ihm, ich verſuchte Einreden, Mahnungen, er hörte auf Nichts, ich brauchte Geld, ich mußte es haben gleichviel durch welches Mittel. Sophie war lieb und ſchön wie ein Engel, ſie liebte mich bis zur Vergötterung und und es war ganz natürlich, daß ich mich dieſer Liebe als eines Werkzeuges bedienen wollte.
Armes Mädchen!
Ja wohl, armes Mädchen! Sie verdiente ein beſſeres Loos, auf Ehre! In dem Augenblick als ich noch zögerte gewannen Sie mir zweitauſend Louisd'or ab. Sie muß⸗ ten bezahlt werden, ich zögerte nicht mehr. Ich gab So⸗ phie ein Rendezvous. Ich wußte, daß ihr Vater den ganzen Abend abweſend und daß ſeine Kaſſe wohlgefüllt war. Ich machte ihr ohne Umſtände den Vorſchlag, mir mit dem Gelde des Wechslers zu folgen. Sie gerieth in Furcht vor mir, ſie überhäufte mich mit Vorwürfen, ſie wollte mich wegjagen, drohte mir mit Anzeige; ſo ſehr empörte mein Vorſchlag ihre Rechtſchaffenheit. Darum durfte ſie nicht länger leben. Das Gold war da, ſein An⸗ blick bezauberte mich, ſein Beſitz war mein Leben, zwiſchen dieſem Gold und mir war nur ein Kind, dieſes Kind uuße verſchwinden, der Wille der Leidenſchaften zerbricht Alles.
Mein Gott, eine Frau tödten! murmelte der Mar⸗ quis, händeringend.
Weiß die Leidenſchaft, ob es eine Frau iſt? Sie ſieht
nur ein Hinderniß und entfernt es. Oh, wenn in jenem ⁸
belte und mac erhe nich Anſ unſe
nich tödte
einn Näl das gan den⸗ bel,


