Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1850)
Entstehung
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eereit, Sie

als

Sie die Gefahren, welche Sie laufen; denken Sie des Verbrechens, welches Sie begangen, und des ſchrecklichen Todes Ihres Vaters. Wie können Sie ſich ſo Entſetzlichem bloßſtellen?

Der Tod meines Vaters... daran bin ich nicht ſchuld und niemals hat mich in meinem ganzen Leben Etwas ſo erſtaunen gemacht. Ich argwöhnte eine ganz andere Abſicht von ſeiner Seite und ohne die Nothwendig⸗ keit, mich zu retten, eine, wie Sie zugeben werden, ſehr gebieteriſche Nothwendigkeit, hätte ich ihn gewiß nicht ſo allein am Boden liegen laſſen, zweifeln Sie nicht daran.

Wir wiſſen, daß Sie anweſend waren, Babette hat n mitgetheilt, verſetzte der Marquis mit unfreiwilligem

kel.

Was mein Verbrechen betrifft, ſo ſprechen Sie dar⸗ über, wie Sie es verſtehen. Sie wiſſen nicht, in welcher Klemme ich damals ſtack und wie ich hinein gerathen war.

Ich kann mir Alles erklären, kann Alles verſtehen, aber ein Verbrechen!...

Ein Verbrechen, mein Lieber, kommt nicht ſo Knall und Fall und ohne Urſache, und ſehen Sie, Sie können mir es glauben, wenn man von einer Leidenſchaft beſeſſen iſt, ſo kann man für Nichts ſtehen, am allerwenigſten für ſich ſelber.

Ich glaube, daß man immerhin ſicher iſt, ein ehr⸗ licher Mann zu bleiben.

Sie glauben? Ei, Sie täuſchen ſich, Vetter. In gewiſſen Naturen wird eine Leidenſchaft zu einem verzehren⸗ den Brande, welchen Nichts löſchen kann. Je mehr Waſſer Sie auf ein Feuer von Vitriol gießen, deſto mehr entflam⸗ men Sie es. Ich litt damals Alles, was man leiden kann, ich ſtritt und kämpfte, allein ich ward beſiegt und mußte der Beſeſſenheit weichen. Ich ſpielte, wie Sie ſich erinnern; ich verlor, ich mochte das Glück nicht verbeſſern, weil ich das unter meiner Würde hielt; ich beſaß auf der Welt