Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1850)
Entstehung
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gekommen. Ich will freimüthiger ſein und Ihnen die Sache ohne Umſchweife ſagen: Chriſtine iſt hier, ſie iſt allein hier und ich will ſie auf meine Rechnung ent⸗ führen. ie!

Da Sie Alles wiſſen, ſo kann Ihnen das nicht ſo außerordentlich vorkommen. Ich glaube denn doch einige Rechte zu haben.

Sie beſtreitet Ihnen dieſe Rechte.

und geſteht ſie Ihnen zu.. das iſt ſehr er⸗ baulich.

Fräulein Orthez hat mir Nichts zugeſtanden, ich ver⸗ ſichere Sie auf Ehre.

Wirklich! dann ſind Sie einfältiger, als ich jemals

glaubte.

Der Marquis bedachte, daß man dieſen Menſchen um jeden Preis von Chriſtine entfernen müſſe. Gegen einen ſolchen Charakter reichte einzig und allein die Liſt aus und man mußte dieſelbe noch dazu ſehr liſtig in Anwendung bringen.*

Amadee begann damit, daß er die Pforte verſchloß

und den Schlüſſel kaltblütig in die Taſche ſteckte, wobei

er Sorge trug, daß die zwei doppelläufigen Terzerole, welche er in der andern Hand hielt, nicht losgingen.

Spielen wir dieſes Spiel? ſagte Ernſt, die Wäſſen bemerkend. Sehen Sie, ich habe da Etwas, was die Partie gleich macht.

Sie täuſchen ſich über meine Abſichten, ich ſchwoͤre es Ihnen, aber dieſe Straße iſt ſo öde, die Nacht vorge⸗ rückt und ich fürchte ſchlimme Begegnungen.

Sie ſind ſehr artig.

Und Ernſt verneigte ſich.

Sie gingen die Mauer entlang. Amadee ſuchte im⸗ mer nach einem Mittel, dieſes gefährlichen Gegners ſich zu entledigen, während Ernſt ganz ungenirt die Fortſetzung der Unterhaltung erwartete.