Teil eines Werkes 
5. - 7. Bdchn (1850)
Entstehung
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33. Lection.

Die beiden Männer ſtießen zugleich einen Schrei aus, denn ſie hatten ſich erkannt.

Amadeel! ſagte der Eine.

Ernſt! verſetzte der Andere.

Ach, meiner Treu, Marquis, ich rechnete nicht auf dieſe glückliche Begegnung. Ich glaubte Dich weit von hier und erwartete Dich keineswegs an dieſem Pförtchen.

Sie hier, Unglücklicher!

Ich würde Ihnen antworten wie Bertrand:„Ja, ich bin hier!“ wenn ich nicht des Plagiats beſchuldigt zu eiben fürchtete. Warum ſollte ich übrigens nicht hier ſein

Sie vergeſſen alſo...

Meine Verurtheilung? Ah bah, das geht Sie an, mein Theurer, nicht mich. Das iſt die Sache meiner Fa⸗ milie, nicht die meinige. So oder anders ſterben, was thut das, da man doch einmal ſterben muß? Und dann bin ich ſo gut verkleidet! Kein Auge, als das Ihrige hätte mich wieder erkannt. Aber, Peſt und Tod! Sie ſind ſcharf⸗ ſichtig, Sie hätten einen vortrefflichen Unterſuchungsrichter abgegeben.

Was wollen Sie hier machen?

Was Sie wahrſcheinlich ſo eben ſelber gemngcht di haümni einen kurzen Freundſchaftsbeſuch.

Es iſt Niemand im Hotel.

Niemand, nein; eine einzige Perſon, ja. Das iſt gerade diejenige, mit welcher Sie und ich zu thun haben.

Ich verſtehe Sie nicht.

O, Sie verſtehen mich im Gegentheil ganz gut. Sie ſind nicht um Nichts und wieder Nichts ſo geheimnißvoll