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(Und welche Verachtung legte ſie in dieſes einzige
Wort und mit was für einem Blicke begleitete ſie es!) Sie! der Sie bis jetzt nichts zu thun verſtanden als
Ihr Pferd über eine Hecke wegſetzen zu laſſen, in die Thea⸗
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ter zu laufen, ordinären Frauen den Hof zu machen und die Ihrige, welche Sie fürchten, zu quälen! Sie, ſchwach, ohne Energie, ohne Scharfſinn; Sie, der ordinäre Reiche
in Perſon; Sie, der Sie ohne Ihren Namen und Ihr
Geld, oder im Falle die ſozialiſtiſchen Theorien einmal zur Wahrheit würden, nicht einmal in die Klaſſe der Ar⸗ beiter des Gedankens aufgenommen würden, Sie
der Geliebte meiner Träume! Ohl entſagen Sie doch die⸗
ſer chimäriſchen Einbildung!
Ein Wort, ein Wort, Chriſtine! Wenn ich frei
wäre.. Ach, ich ſpreche hier wie ein unheilbar Kran⸗
ker; ich verlange nach einer Illuſion, um meinen Todes⸗
kampf zu verlängern... Wenn ich frei geweſen wäre, hätten Sie mich dann geliebt?
Geliebt? Nein. Angenommen? Ich glaube ja. Denn ich glauße, ich, das arme Geſchöpf, hätte Ihnen den Ruhm, die Macht, die Begeiſterung gegeben, wonach ich verlange. Unter dem Schutze Ihres Namens hätte ich für Sie Alles gethan, was Sie ſelbſt nicht thun konnten, ich hätte auf Ihr Haupt alle von mir gewonnenen Kränze gehäuft. Sie
beſitzen gerade das, was dazu erforderlich iſt, den Glieder⸗ mmann eines großen Mannes zu ſpielen... Verzeihen
Sie mir, Herr Marquis, ich bin freimuthig, bin es viel⸗ leicht zu ſehr. Aber Sie haben mich dazu aufgefordert. Es iſt eine Geradheit in meinem Charakter, die mich weder Ungerechtigkeit noch Tyrannei ertragen läßt. Und dann macht es mir eine unausſprechliche Freude, die Wahrheit zu ſagen. Es iſt dies ein Ueberbleibſel meiner Abkunft, welches die Politur der Welt noch nicht verſchwinden ge⸗
macht hat. 2


