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und er hätte, glaube ich, vorgezogen, die 200,000 Francs aus ſeiner eigenen Börſe zu bezahlen.
Man befand ſich bei Tiſche, um zu frühſtücken. Herr von Monza war nachdeuklich, bis er ſich plötzlich zu Chri⸗ ſtine kehrte mit den Worten:—
Haben Sie mir, Fräulein, nicht geſtern geſagt, daß Flavia einiger neuer Bücher und Muſikalien benöthigt ſei?
Ja, Herr Marquis.
Nun wohl, wollen Sie dieſelben gleich ſelber an⸗ kaufen und mir zugleich einen großen Gefallen erweiſen?
Gewiß, mein Herr, wenn es meine Kräfte nicht überſteigt.
Durchaus nicht, Sie ſind klug und gewandt, und ich bin überzeugt, daß Sie mir meine 200,000 Francs er⸗
mheben werden. Sie können mit dem nächſten Zug auf der
Eiſenbahn abreiſen, kommen Abends in Paris an, gehen in unſer Hotel, wo Ihnen der Thürhüter ein Diner be⸗ ſorgen wird und wo Sie ſchlafen können. Morgen früh um 9 Uhr wird mein Mann in ſeinem Cabinet ſein, Sie werden Alles mit ihm in's Reine bringen, werden dann Ihre Einkäufe machen und am Abend mit dem letzten Zug wieder hier eintreffen. Wollen Sie?
Wenn Sie und Madame mir befehlen, zu gehen, ſo werde ich mein Beſtes thun, um Sie zufrieden zu ſtellen.
Beatrir, glücklich, Chriſtine für einen Tag los zu werden, beeilte ſich, ihre überflüſſige Einwilligung zu ge⸗ ben, und ſo reiſte Beatrir zur beſtimmten Zeit ab, zum großen Bedauern des Grafen, der höchlich über ſich auf⸗ gebracht war, daß er ſo treffliche Gründe angegeben, um nicht nach Paris gehen zu müſſen.
Als Flavia wahrnahm, daß ſie einen ganzen Tag lang von ihrer Gouvernante getrennt ſein ſollte, fing ſie an zu weinen. Aller Ermahnungen Chriſtine’s ungeachtet, wollte ſie ſich nicht zufrieden geben und rief immer fort:
Ich will mit Ihnen gehen!


