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* Gluck uber ihr Daſein gebreitet. Durch Verſchuldung ihrer Erziehung und ihrer Gemüthsart, hatte ſie es inmitten ihrer Familie und der Geſellſchaft zu einer vollſtändigen Ver⸗ einſamung gebracht. Ihre wahnwitzige Leidenſchaft für ihren Mann, welche, ſo zu ſagen, das einzige Gefühl ihrer Seele geworden war, duldete keine Freundſchaft, in deren Arme ſie ſich bei ihrer jetzigen Verlaſſenheit hätte fluchten können. Sie verſcheuchte Bekannte durch ihre Vorurtheile und ihre beſtändigen Eiferſüchteleien, und fand ſich nur in Geſellſchaften noch umringt, wo die Menge ein näheres Kennenlernen der Leute verhindert. Kehrte ſie nach Hauſe zurück, ſo fand ſie dort eine Macht, welche der ihrigen nicht bloß gleich, ſondern überlegen, durch ſie ſelbſt aufgerichtet worden und unmöglich zu ſtürzen war. Ihr Mann, ihre Tochter, ihre Diener, ſogar ihr Vetter um⸗ kreisten die Gouvernante als Planeten, während ſie in ihrer Einſamkeit weinte. Sie erkannte zu ſpät ihren Feh⸗ ler, ſie rief ſich zu ſpät die Ermahnungen ihres Mannes in's Gedächtniß zurück, welche ſie ſo ſehr vernachläſſigt und perachtet hatte. Ach, es war in Wahrheit viel zu
ſpät.
Man reiste Tag und Nacht, um bald bei dem Fürſten anzulangen, deſſen Alter und Schwäche Unruhe einfloͤßen mußte.
Vom Wagen ſteigend, wagte der Marquis die Diener nicht nach dem Zuſtand ſeines Vaters zu fragen. Er liebte ſeinen Vater, oder vielmehr er war gewohnt, denſelben am Leben zu wiſſen. Der Tod erſchreckt immer. Das geht uns ſo nahe.
Die ruhigen Mienen der ihn Empfangenden beru⸗ higten ihn.
Der Herr Fürſt befindet ſich weit beſſer, beeilte ſich der alte Haushofmeiſter zu ſagen, aber er wird ſehr er⸗ freut ſein, den Herrn Marquis zu ſehen.
Er hat alſo einen ſeiner lichten Augenblicke?


