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Ihre Befehle, damit Flavia Nichts fehle und hier Alles in Ordnung gebracht werde.
Bis zu unſerer Rückkehr, denn wir werden zurück⸗ kehren.
Ah, wir werden zurückkehren?
Gewiß. Glauben Sie denn, ich werde Monza für immer aufgeben?............. Noch am nämlichen Abend beſtieg die Familie die Wagen und fuhr Frankreich zu.
Die arme Beatrir, dieſe dem Unglück verfallene Frau, warf einen langen Blick auf die Wohnung, welche ſie unter ſo traurigen Umſtänden verließ.
Eine Thräne ſtahl ſich ihr in's Auge und ſie preßte heftig ihre Arme gegen die Bruſt.
Oh, murmelte ſie, ich bin für immer verloren! Es bleibt mir keine Hoffnung mehr. Wenn ich hierher zurück⸗ gekehrt ſein werde, was wird dann geſchehen?
Die kühne Chriſtine verlangte für ſich und ihre Schü⸗ lerin während der Reiſe die vollſtändigſte Abgeſchloſſenheit. Sie nahm hiebei die Fortſetzung der Lectionen zum Vor⸗ wand, der wahre Grund aber war der Wunſch, von dem Marauis entfernt zu bleiben. Beatrir verwies ſie in ein Coupé mit nur zwei Sitzen und nahm mit ihrem Mann und ihrem Vetter einen Wagen ein. An den Raſtorten ließ ſie mehrmals des Tages Flavia zu ſich kommen und behielt ſie ſo lange, als möglich. Das Kind blickte dann ſtets ungeduldig nach der Thüre, rief ſeine Gouvernante, ſprach immer von ihr und eilte zu ihr, ſobald man es ihr er⸗ laubte.
Ach, ſagte die arme Mutter mit gebrochenem Herzen, man hat mir Alles genommen, ſogar die Zärtlichkeit mei⸗ ner Tochter.
Es iſt ſchwer, eine gräßlichere Lage ſich vorzuſtellen, als die der Frau von Monza war. Umringt von Allem, was das Menſchenleben glücklich machen kann, hat ſie
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