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Ich will einen Platz in Ihrem Wagen; denn ich bin ganz eingeweicht.
Das glaub' ich wohl, Parbleu! aber gerade deßhalb werden wir Sie nicht aufnehmen; denn Sie würden uns erſäufen. Wir nähern uns bereits dem Schloſſe, ſetzen Sie ſich in Galopp, Sie werden vor uns ankommen und Ihre Kleider vor dem Frühſtück wechſeln können. Nicht wahr, kleine Flavia, Du willſt Robert in dieſem Zuſtand nicht neben Dir im Wagen haben?
In Wahrheit, nein; es iſt ſchon genug, daß er mich geweckt hat.
Die ſchrecklichen Kinder! murmelte der Marquis. Was brauchte ſie das zu ſagen!
Ah, Du haſt geſchlafen, Flavia? In dieſem Sturm,
bei dieſen Donnerſchlagen?
Er iſt eiferſüchtig, dachte der Marquis, er iſt ab⸗ ſichtlich gekommen, er liebt ſie!
Und das Fenſter wieder ſchließend, ſchien er des Gra⸗ fen weiter nicht zu achten, aber tumultuariſche Gedanken bewegten ihn. Er wandte ſich gegen Chriſtine, drückte ihr heftig die Hand und ſagte:
Der da liebt Sie, er iſt frei, er iſt jung und reich, er kann Ihnen bieten, was Sie ſehr wünſchen, eine ge⸗ ſetzmaßige Verbindung. Erinnern Sie ſich deſſen, was ich Ihnen vor Gott und Angeſichts dieſer Blitze geſagt ... ſei es dieſer, ſei es ein Anderer, den Mann, welchen Sie lieben, welchen Sie heirathen, werde ich tödten!
Ach, rief Chriſtine aus und bedeckte ihr Geſicht mit den Händen, Sie ſind ein Mann ohne Herz und Ehre, Herr Marquis. Sie werden niemals an den gelangen, welchen ich lieben werde, ich verbiete es Ihnen. Ich werde ihn vertheidigen und ſchützen, ich! Sie kennen Chriſtine Orthez nicht, Sie machen mir durchaus keine Furcht.
Man kam im Schloſſe an, die Diener ſtürzten aus dem Thore, Robert erſchien, vom Pferd geſtiegen, als der Erſte und der Marquis hatte nur noch Zen, mit halbleiſer


