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Ich habe es Ihnen ſchon geſagt, Chriſtine; mein Entſchluß iſt unwandelbar, und ich bin von vornherein gegen Ihre Bitten und Ihre Thränen gewappnet. Es handelt ſich unter uns, mit Ihrem Willen oder gegen ihn, um Leben oder Tod.
Und die Marquiſe, mein Herr! Und Ihre Frau, der Sie Alles ſind, die nur Sie ſieht... wollen Sie die⸗ ſelbe vor Kummer ſterben machen?
Die Marquiſe hat es recht eigentlich und wie mit
Vergnügen darauf angelegt, mich von ihr zu entfernen. Ich habe tauſend Mittel aufgeboten, habe ſie hundertmal gewarnt, habe ihr alle Ungehörigkeiten ihres Charakters und ihrer Vorſtellungen nachgewieſen... wenn ſie das Alles unberückſichtigt ließ, ſo iſt es ihre Schuld. Sie wird ſich aber tröſten, ich verſichere Sie; man tröſtet ſich über Alles.
In dieſem Augenblick ließ ſich der Galopv eines Pferdes vernehmen, man klopfte an die Fenſter der Kaleſche und eine wohlbekannte Stimme rief den Marquis bei Namen.
Ah, ſagte Amadee, wer kommt da, um mein Glück abzukürzen? Er mag ſich in Acht nehmen!
31. Mutter und Gouvernante. Oeffnen Sie mir, öffnen Sie, ich bitte Sie, ſagte
der neue Ankömmling, den man in dem Regengepraſſel
kaum verſtand.
Was zum Teufel wollen Sie bei einem ſolchen Wet⸗ ter? entgegnete der Marquis, mit ſehr übelgelaunter Miene eines der Fenſter öffnend.
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