auf
den kkam. üllte
mit
uis?
und ge⸗
iſtine
Nan⸗
dem hloſſe e der nweg
aber rollte
elche
n die htlos Gott Zer⸗ e ge⸗
eine kend. Geiſt
chtem amen Kut⸗
29
Fahrt zu! ſchrie der Marquis, wir können nicht hier bleiben.
Die Pferde traten in das Waſſer, der Wagen ſchwankte, aber dieſes Schwanken wiegte Flavia. Der Schlaf der Kinder iſt nicht ſo leicht zu ſtören.
Oh, ſagte Amadee, ſo möchte ich ſterben!
Sie denken nicht an Ihre Tochter, Herr Marquis, verſetzte Chriſtine. In ihrem Alter iſt das Leben ſo ſchön!
Ja, ſie wird größer und das Leben bitter werden. Der Tod in der Jugend iſt immer eine Wohlthat, man entgeht den Leidenſchaften und den Schmerzen. Sterben, oh, ſterben! Hier, neben Ihnen, neben ihr, umgeben von
dem Liebſten, was ich auf der Welt habe und Nichts zu⸗
rücklaſſend, das wäre das Glück, welches ich erſtreben könnte.
Chriſtine gab keine Antwort und that, als verſtände ſie ihn nicht. Aber das Eis war gebrochen und ſie nahm alle ihre Kraft zuſammen, denn ſie ſah einen unausweich⸗ lichen Kampf voraus.
Das Gewitter nahm zu, der Wind ſchien die Bäume entwurzeln zu wollen und dieſer Sturm der Elemente ſta⸗ chelte den Wahnſinn des Herrn von Monza. Er glaubte ſich vielleicht ſeinem letzten Augenblick nahe und wollte nicht ſterben, ohne ſein Herz erſchloſſen zu haben.
Hören Sie mich, Chriſtine, ſagte er. Sie ſind viel zu bewunderungswürdig intelligent, als daß Sie nicht lange ſchon wahrgenommen haben ſollten, was ich fühle. Sie haben es nicht ſehen wollen, Sie haben tauſendmal das Geſtändniß auf meinen Lippen zurückgehalten, aber hier, in dieſem furchtbaren Moment, über einem Abgrund ſchwe⸗ bend, welcher jeden Augenblick uns mitſammen verſchlingen kann, werde ich nicht mehr ſchweigen. Ich habe ohnehin ſchon zu viel gelitten. Chriſtine, ich liebe Sie, ich liebe Sie mehr als Alles, mehr als meine Tochter, mehr als mein Glück. Ich liebe Sie ſo ſehr, daß ich Alles thun werde,


