184 —— bewaffneten Mann, einen von der Rotte im Schiffsraum, der mich wuͤthend, wie ein Teufel anblickte. Unſer Haß war wilder, als der Sturm und die Zerſtoͤrung um uns her, und unſre Saͤ⸗ bel ziehend, ſuchten wir einander zu durchbohren. Aber das Verhaͤngniß waltet uͤberall. Die Plan⸗ ken wichen unter unſern Fuͤßen, die Wogen ſchlu⸗
gen uͤber uns zuſammen, und mein Feind ent⸗
ging mir, damit er in dieſer Nacht von meiner Hand fiele. Die Rache iſt am ſuͤßeſten, wenn ſie unverhofft kommt. Als wir in den Wellen verſanken, wurde meine liebe Maja, wie ich glaube, von einem vorbeiſegelnden Schiffe geret⸗ tet, waͤhrend die uͤbrigen Seeleute untergingen, ohne Hoffnung, durch Schwimmen ein Leben zu retten, deſſen Verlaͤngerung ſie nicht verdienten. Dieß iſt meine Geſchichte.“
Man weiß wenig mehr von dem Leben des merkwuͤrdigen Mannes. Er verließ bald nach⸗ her ſeine Wohnung und zos in ein anderes Land,


