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und zu gewinnen. Er zog aus der Taſche ſeis
nes langen Schifferkleides einen Mantel von koͤſt⸗
licher Arbeit hervor, den er in der reichen Man⸗
nigfaltigkeit der Farben und der morgenlaͤndiſchen Fuͤlle von Zierrathen vor ihr ausbreitete, und ihr als ein geringes Geſchenk von ſeiner und ſeiner Leute Hand darbot. Es iſt nicht noͤthig, dieſen Theil meiner Geſchichte weiter auszuſpinnen. Wir ſchifften uns bei der Abenddaͤmmerung ein, und als wir die Bai verlaſſen hatten, lagen wir bis zu Tagesanbruche vor Anker. Der Hauptmann ſaß bewaffnet neben uns, was aber keinen Argwohn erweckte, da er gewoͤhnlich Waf⸗ fen trug, und er erzaͤhlte kuͤhne und ſeltſame Abentheuer, die er auf fremden Kuͤſten beſtan⸗ den hatte, mit einer Lebhaftigkeit und einer See⸗ mannsanmuth, wovon wir bezaubert waren. Wir hoͤrten waͤhrend der ganzen Nacht die See⸗ leute uͤber uns auf dem Verdecke hin und her laufen und laͤrmen. Mit grauendem Morgen lichteten wir die Anker, ſpannten unſre Segel
bei einem ſcharfen Winde, fuhren raſch in die hohe


