Teil eines Werkes 
1. Th. (1823)
Entstehung
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Man hielt mich fuͤr reich und ich war's; meine Schaͤtze beſtanden meiſt aus goldnem und ſilbernem Geſchirre, und aus Goldſtangen, die von einem Verwandten, der mit den Flibuſtiern Panama gepluͤndert hatte, auf mich gekommen waren. Seit einer Reihe von Jahren war ich verheirathet. Meine Frau war noch jung und ſchoͤn, und unſer einziges Kind, meine Tochter Maja, die da ſitzt, war zehn Jahre alt, und ſo zayt gebildet, daß ſie die Unfaͤlle, wozu ſie ſeit⸗ dem verurtheilt wurde, kaum ertragen zu koͤnnen

ſchien. Man rieth uns, ſie in eine waͤrmere Gegend zu bringen, und wir bereiteten uns zu der Reiſe, worauf meine Frau mich begleiten wollte, als ein großes Schleichhaͤndlerboot in einer tiefen waldigen Bai landete, die zu mei⸗ nen Beſitzungen gehoͤrte. Ich ſaß auf dem Dache meines Hauſes und blickte in's Meer hinaus.

Ein Mann in Schiſſerkleidern trat zu mir. Er war, wie er ſagte, der Hauptmann des Bootes, das mit einer Ladung von feinen Weinen in der Bai lag, und ſeine kuͤhnen und treuen Matto⸗