Teil eines Werkes 
1. Th. (1823)
Entstehung
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ten ſich ſo wunderlich, daß es einem Kenner der Naturmuſik ſchwer geworden ſein wuͤrde, jeder ihre eigenen Toͤne zuzutheilen. Dieſer Ton war nooch unſeliger als der Eulenruf. Das Maͤdchen konnte ſich bei aller ihrer An⸗ dacht des Laͤchelns nicht enthalten; ſie ſtand mit den Worten auf:„Ich glaube, wir ken⸗ nen uns genug fuͤr eine Nacht“ und damit verſchwand ſie von meiner Seite. So endig⸗ te ſich meine erſte naͤchtliche Freierei. Ich hat⸗ te einmahl den Muth, ihr noch eine Nacht⸗ wache vorzuſchlagen, aber ſie legte ihre Haͤnde auf den Mund und rief dreimahl: uh! uh! uh! Wir ſahen uns nicht wieder.

Aber ich war ein unermuͤdlicher Liebhaber. Ich nahm mich in die Schule, naͤhrte meinen Muth, und als ich dem ſcharfen Angriffe des Frauenwitzes gewachſen zu ſein hoffte, faßte ich den kuͤhnen Entſchluß, ein Abentheuer zu ſuchen. Ich bin viel in der Welt gereiſet; aber nirgend findet man ſo viel Liebeluſt als unter dem Landvolke in Schottland. Da hat

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