zu gehen. Es war faſt dunkel, als ſie durch den kleinen Park nach ihres Vaters Hauſe ging und dabei Harry ein⸗ holte. Er war von einer andern Seite gekommen und blieb ſtehen, um auf ſie zu warten, als er ſie kommen ſah.
„Du biſt ſchnell gegangen,“ ſagte er, als ſie ihn er⸗ reichte.
„Ja,“ ſagte ſie, ein wenig außer Athem,„ich ſah, daß es dunkel wurde.“
Er fragte ſie nicht, wo ſie geweſen war, ſondern ging ſchweigend neben ihr her und als ſie das Haus erreichten, begleitete er ſie die Stufen hinauf und zog an der Klingel.
Als Robert aber die Thür öffnete, wendete er ſich um, um wieder fort zu gehen. 3
„O bitte, gehe nicht, Harry!“ rief ſie aus und ſetzte mit weiblichem Takt hinzu:„ich werde ganz allein ſein.“ Sie wußte, wie viel bereitwilliger er bei ſeiner gegenwär⸗ tigen Stimmung eine Gunſt gewähren, als annehmen würde.„Der Vater iſt noch nicht zu Hauſe, nicht wahr?“ fragte ſie raſch, zu Robert gewendet.
„Nein, Miß.“
„Ach, ſo bleibe, Harry, und trinke Thee mit mir.“
„Thee,“ brummte er vor ſich hin, wie er ihr wider⸗ willig in die Vorhalle folgte,„wer mag bei ſo warmem Wetter Thee trinken.“
„Tante Sabiah behauptet, Thee kühlte im Sommer ab,“ gab ſie ſcherzend zur Antwort, indem ſie ihn in ihr kleines Boudoir führte.
„Weil die Sonne alsdann untergegangen iſt,“ ant⸗ wortete er mit einem Lächeln, faſt mit einem Lachen.
So weit entfernt es von einem echten, herzlichen Lachen war, betrachtete Mabel es doch als ein gutes Zeichen. Sie warf den Hut auf den Tiſch, öffnete weit die Jalouſien eines breiten, bis auf den Fußboden herab gehenden Fen⸗ ſters und ließ ſo dem Abendwind freien Zutritt und gab
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