Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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Gedanken in Anſpruch genommen war er, daß Mabel lange Zeit neben ihm herging, ohne daß er eine einzige Sylbe zu ihr ſprach; und ſie konnte nicht umhin, mit Kummer zu bemerken, daß ſeine Geſtalt noch gebeugter und ſein Schritt noch unſicherer geworden war als früher. Sie ver⸗ ließ ihn an der Ecke der Straße, die zu der Wohnung der Wittwe Hope führte; und während ſie dort hinging, um ſich nach Roſe zu erkundigen, miſchte ſich unter ihre Be⸗ kümmerniß über dieſe Anzeige des Alterns und der Schwäche bei ihrem vor Kurzem noch ſo friſchen und kräftigen Vater ein neues Gefühl der Befriedigung, daß ſie nicht in un⸗ mittelbaren Widerſpruch gegen ſeine Wünſche gehandelt hatte.

Roſy freute ſich außerordentlich, als ſie Mabel ſah, und Lydia, die hinter einem Ladentiſch ſtand und einen Kunden bediente, war ſo freudig aufgeregt, daß ſie kaum die einfache Rechnung fertig bringen konnte, mit der ſie eben beſchäftigt war.

Niemand von der Familie hatte ſie geſehen ſeit Roſe's nie zu vergeſſender Spazierfahrt; und von allen Freund⸗ lichkeiten, die ſie ihnen erwieſen, hatte keine einen ſo war⸗ men Ausdruck des Dankes hervorgerufen. 1 8

Sie iſt ſeit dem Tage heiterer geweſen und hat ſich beſſer befunden, rief die Mutter mit Thränen in den Au⸗ gen aus,und ach, ſie iſt ſo glücklich!

Ach Miß Mabel, das war herrlich! rief die aufge⸗ regte Lydia aus;wie ſind Sie nur auf den Einfall ge⸗ kommen? Es hat ſie halb geheilt! und die guten Knaben ſie freuten ſich ſo ſehr darüber, als wären ſie nie vor⸗ her ſpazieren gefahren und nur um Roſy's willen ſehen Sie ſie nur an, Miß Mabel, wie viel heiterer ſie gewor⸗ den iſt.

Sdie ſah allerdings verändert aus; ihr Geſicht hatte einen Ausdruck, den ſie vorher nie dort geſehen: er ſchien