mir früher unbekannter Gebräuche und Wörter; und hier und da habe ich mir einige Erweiterungen erlaubt— immer mit der mir gütig gewährten Zuſtimmung der Verfaſſerin. Zum Schluß möchte ich noch einige Worte über den angenehmen Verkehr ſagen, den wir Engländer mit unſern amerikaniſchen Verwandten durch den Austauſch von Ro— manen haben, der zwiſchen beiden Ländern ziemlich lebhaft von Statten zu gehen ſcheint. Unſre Vetterſchaft mit den Amerikanern ſchreibt ſich von gemeinſchaftlichen Vorfahren her, auf welche wir Beide ſtolz ſind. Bis zu einem ge⸗ wiſſen Zeitpunkt iſt jeder große Name, deffen ſich England rühmt, ein unmittelbarer Gegenſtand des Stolzes für die Amerikaner; ſeit der Zeit, wo der große Stamm ſich in zwei verſchiedene Zweige theilte, ſtrahlt auf Jeden von uns ein mittelbares Licht von den großen Männern des Bruder⸗ ſtammes zurück. Wenn uns eine oder die andere Stelle im Onkel Tom bis auf das Tiefſte rührt, ſo ſagen wir aus vollem Herzen:„und auch ich bin deſſelben Blutes, wie dieſe Frau.“ Wenn wir von edeln Thaten hören, oder großherzigen Handlungen; wenn Lady Franklin theilnehmende Amerikaner in ihren trauervollen, ſtand⸗ haften Nachforſchungen unterſtützen; wenn das Schiff Reſolute von tapfern amerikaniſchen Matroſen nach unſern heimathlichen Küſten gebracht wird, ſo preiſen wir das wackere, alte angelſächſiſche Blut und begreifen, warum ſie eine ſolche That verrichtet haben, wie wir die Beweg⸗ gründe eines Bruders für ſeine Handlungen herausfühlen, auch wenn er kein Wort zu uns ſpricht.
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