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Edward Myers oder Erinnerungen aus dem Leben eines Seemannes / hrsg. von James Feminore Cooper
Entstehung
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Namens Cooper, der einſt mit mir imSterling ge⸗ weſen war. Er gedachte dieſes Mannes noch ganz gut und ſagte zu mir, er halte ihn für denſelben Kapitän Cooper, der jetzt in der Marine diene. Dies war eben⸗ falls lange Zeit meine Meinung geweſen, allein als ich mich an Bord desHudſon befand, der damals in New⸗ York vor Anker lag, hörte ich eines Tags, daß ein Kapitän Cooper zum Beſuch zu uns an Bord gekom⸗ men ſey, eilte raſch auf's Verdeck, um ihn zu ſehen, und überzeugte mich bald, daß es nicht mein früherer Schiffs⸗ gefährte war. Es dienten zwei Kapitäne Cooper in der Marine Vater und Sohn allein keiner von ihnen

hatte je auf demSterling gedient. Nun blieb nur

noch der Verfaſſer ſo mancher Seeromane und derGe⸗ ſchichte der Marine der Vereinigten Staaten übrig, der ſich zu Cooperstown im Staate von New⸗York aufhielt, und ich hatte es mir in den Kopf geſetzt, dieſes müſſe wohl derſelbe junge Mann ſeyn, der ſich einſt mit uns an Bord desSterling befunden. Kapitän Johnſton theilte dieſe Anſicht nicht, allein ich beſchloß, mir als⸗ bald nach meiner Rückkehr nach New⸗York Gewißheit darüber zu verſchaffen. 4

Von meinem Beſuche in Wiscaſſet kehrte ich im November 1842 nach dem Aſyl Sailor's Snug Harbour zurück. Ich darf hier nicht unerwähnt laſſen, daß die in dieſem Inſtitute aufgenommenen Männer, die ſich eines ordentlichen Lebenswandels befleißigen, jeden Augenblick Ur⸗ laub und die Erlaubniß erhalten können, jede beliebige Reiſe zu machen und zu jeder beliebigen Zeit wieder zu⸗

rrückzukehren. Es herrſcht hier nicht mehr Zwang, als

zur Behaglichkeit der Aufgenommenen und zur Aufrecht⸗

haltung einer guten Ordnung nütze iſt, denn der einzige

Zweck dieſes Aſyls iſt ja, alten Matroſen ein behagliches

Lebensende zu bereiten. Bald nach meinem Rückkehr in's

Aſyl ſchrieb ich an Herrn Fenimore Cooper und ſandte 24*