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Edward Myers oder Erinnerungen aus dem Leben eines Seemannes / hrsg. von James Feminore Cooper
Entstehung
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362. einander zuſammentrafen. Ueber meine Familie wußte ſie mir wenig Neues zu ſagen, doch erfuhr ich von ihr zum erſten Male, daß mein Vater auf dem Schlacht⸗ felde geblieben ſey; wer oder was er geweſen war, habe ich ebenſowenig in Erfahrung bringen können, und meine Kenntniß von ihm geht nicht weiter als auf die Thatſachen, die ich zu Anfang dieſes Lebensabriſſes bereits erwähnt habe.. 4

Die Behandlung des Kapitän Johnſton war mir immer in freundlichem Andeuken geblieben, und ein Zu⸗ fall wollte es, daß ich mich nach ihm erkundigen konnte; der Vorſteher des Aſyls hatte mir nämlich die Bibliothek des Inſtituts zur Verwaltung anvertraut, und ich hörte eines Tages etliche der fremden Beſucher von Wiseaſſet reden. Dies gab mir den Muth, mich nach meinem frühern Kapi⸗

tän zu erkundigen, und ich erfuhr zu meinem Vergnügen,

daß er nicht nur noch am Leben, ſondern in den beſten Umſtänden und bei voller Geſundheit war. Zu meiner Ueberraſchung erfuhr ich, daß einer ſeiner Neffen gegen⸗ wärtig kaum eine Meile von mir entfernt wohne. Im September 1842 ging ich nach Wiscaſſet, um Kapitän Johnſton zu beſuchen, und wurde von ihm aufgenommen, wie der reuige verlorne Sohn. Der alte Herr und ſeine Schweſter ſchienen höchſt erfreut, mich wieder zu ſehen, und ich erfuhr, daß Kapitän Johnſton jetzt die See verlaſſen, wiewohl noch Schiffs⸗Eigenthümer war und ein herrliches Fahrzeug von fünfhundert Tonnen beſaß, das in dieſem Augenblick noch zur See iſt, und nach unſerem alten Fahrzeug den NamenSterling führt. 3 Ich verblieb mehrere Wochen lang in Wiseaſſet, verplauderte natürlich einen hübſchen Theil dieſer Zeit

mit dem Kapitän Johnſton über die gute alte Zeit, und

erwähnte beiläufig, ich ſey der Anſicht, einer unſerer alten Schiffsgefährten ſeye noch am Leben. Als er mich nach demſelben fragte, erinnerte ich ihn an den jungen Mann,