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der mit der Welt abgeſchloſſen und auf ſie verzichtet hat. Eine meiner erſten Sorgen ging zunächſt dahin, mich ſelbſt öffentlich zu irgend einer chriſtlichen Gemeinſchaft oder Kirche zu bekennen und dadurch meine Dankbarkeit für die Erlöſung und Gnade Gottes an den Tag zu legen. Herr Müller, deſſen Predigten einen ſo tiefen Eindruck auf mein Herz und Gemüth gemacht hatten, wohnte nur ein und eine halbe Meile weit von dem Aſyl entfernt, und an ihn beſchloß ich mich zunächſt mit meinem Anliegen zu wenden. Durch meine Taufe ge⸗ hörte ich der biſchöflichen Kirche an,— ich bin noch immer dieſem Kultus mehr gewogen und fühle mich inni⸗ ger zu ihm hingezogen, als zu irgend einem andern der chriſtlichen Kirche; Sekten aber haben überhaupt wenig Einfluß auf mich, denn ich betrachte das Gemüth für die Hauptſache, wobei ich unter goͤttlicher Gnade nicht im Irrthum zu ſeyn glaube. Zwei von uns ſchlugen ſich daher zu der Kirche des Herrn Müller, deſſen Com⸗ munieanten wir ſeither ſtets geblieben ſind. Doch habe ich zugleich auch die Glaubensregel, in welcher ich ge⸗ tauft worden bin, nicht ganz verlaſſen, ſondern commu⸗ nicire noch von Zeit zu Zeit in der Kirche des Herrn Moore. Ich mache hierin keinen Unterſchied, obwohl ich vermuthe, daß gelehrtere Chriſten als ich in den unterſcheidenden Merkmalen dieſer beiden Kirchen— der engliſchen Hochkirche nämlich und der deutſch⸗reformirten— Grund genug zu religiöſen Streitigkeiten finden dürften;
— was mich anbelangt, ſo glaube ich, es nimmermehr
mit einer der beiden zu verderben. Kurz nachdem ich in dem Seemannsaſyl vor Anker gegangen war, erfuhr ich zu meiner größten Ueberraſchung, daß meine Schweſter
voon Halifar nach New⸗York gezogen ſey und ſeither hier
lebe. Jetzt hielt ich es für meine Pflicht, ſie aufzuſuchen
und ſie zu beſuchen, was ich denn auch that, ſo daß
wir nach fünfundzwanzigjähriger Trennung wieder mit Edward Myers. 24


