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dieſen Brief an ſeinen Aufenthalt nach Cooperstown, um mich nur einfach zu erkundigen, ob er wirklich die Per⸗ ſon oder aus der Familie deſſelben jungen Mannes ge⸗ weſen, der einſt mit mir an Bord des„Sterlings“ geweſen war. Die Antwort, die ich erhielt, begann mit den Wor⸗ ten:„Ich bin Euer alter Schiffsgenoß, Ned!“— Herr Cooper gab mir zugleich die Nachricht, wann er wieder nach der Stadt kommen und wo er alsdann wohnen werde. Im Frühjahr erhielt ich einen Boten von Herrn Brancard, dem Eigenthümer des Globe⸗Hotels in New⸗ York und zugleich auch des Hotel⸗Brighton neben unſe⸗ rem Aſyl, wodurch er mich wiſſen ließ, daß Herr Cooper in der Stadt ſey und mich zu ſprechen wünſche. Am andern Tage machte ich mich nun nach der Stadt auf, fand ihn aber nicht; nach mehreren vergeblichen Ver⸗ ſuchen hinkte ich eben Broadway hinauf, um wieder nach dem Globe⸗Hotel zu gehen, als mein alter Befehlshaber zu Penſacola, Kommodore Bolton, Arm in Arm mit einem Fremden die Straße herabkam. Ich grüßte den Kommodore, der mir mit Kopfnicken meinen Gruß zurück⸗ gab und dadurch den Fremden veranlaßte, ſich umzublicken. Augenblicklich hörte ich, wie eine Stimme, die mir ſo⸗ gleich bekannt war, meinen Namen nannte, obwohl ich ſie ſeit ſtebenunddreißig Jahren nicht mehr gehört hatte. Es war mein alter Schiffsgenoß— derſelbe Herr, der nach meinen mündlichen Schilderungen dieſe Erzählung meiner Lebensbahn und meiner Erlebniſſe aufgezeichnet hat.— Herr Cooper bat mich nun, ihn auf ſeinem Land⸗ ſitze zu beſuchen und ein paar Wochen bei ihm zu ver⸗ bringen; mir war der Antrag ſo willkommen, daß ich gerne zuſagte, und wir langten zu Anfang Juni in Coo⸗ perstown an. Ich fand hier ein niedliches Dörfchen, einen hübſchen See, neun Meilen lang, und dabei noch eine wunderſchöne landſchaftliche Umgebung. Ich war ſeit der Zeit, wo ich auf dem Ontario⸗See gedient hatte, niemals ſo weit von der Seeküſte abgekommen, und be⸗


