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Edward Myers oder Erinnerungen aus dem Leben eines Seemannes / hrsg. von James Feminore Cooper
Entstehung
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310 mandy.“— Dieſes Fahrzeug geſtel mir ebenſo gut, als

die übrigen Frachtſchiffe, obwohl das Fahrzeug nicht

ſehr gut Kurs hielt. Ich machte nur eine einzige Reiſe in ihr, wie aus dem nächſten Kapitel hervorgehen wird.

Siebenzehntes Kapitel.

Ich war nun ohne Unterbrechung auf verſchiedenen Fahrzeugen nicht weniger als achtmal in Havre geweſen, und meine Lebensweiſe und Beſchäftigung war ſo regel⸗ mäßig geworden, daß ich mich bald nur ſelbſt für ein Stück von dem Frachtſchiffe gehalten hätte. Die Be⸗ handlung, die Koſt, die Schiffe und ihre Offiziere gefie⸗ len mir, und ich arbeitete, ſo oft wir nach Hauſe kamen, im Taglohn auf dem Fahrzeuge, bis wir ausbezahlt wurden, worauf jedoch gewöhnlich von Ned Myers nicht eher wieder eine Spur zu ſehen war, als bis die Zeit herannahte, wo wir wieder unter Segel gingen. Als ich mit der„Normgndy“ wieder in New⸗York einlief, gingen die Dinge wieder ihren gewöhnlichen Lauf, mit der einzigen Ausnahme, daß mein Aufenthalt am Ende dießmal nur von ſehr kurzer Dauer war. Mr. Everdy, unſer früherer Steuermann im„Erie“, hatte inzwiſchen eine Art Commiſſtonsbureau für Seeleute errichtet, in dem er die gehörigen Trupps von Takelmeiſter, Steve⸗ doren und ſo weiter zuſammenbrachte; als ich zu ihm ging und mich an ihn wandte, um mich wieder an Bord der„Normandie“ zu melden, gab er mir die Nachricht, daß ihre Mannſchaft bereits beiſammen, daß er jedoch erbötig ſey, mich an Bord einer hübſchen Brigg unterzu⸗ bringen, falls ich mich am andern Morgen nach der Stadt begeren und auf der N“ſchen Werfte einfinden wolle. Ich machte mich nun demgemäß am folgenden Tage auf, nahm mein Mittagsmahl in einem Eimer mit, und ſchritt beſprochenermaßen nach der Werſte hinauf. Unterwegs traf ich mit einem Schiffsgenoſſen von der Marine zu⸗ ſammen, einem Bootsmannsmaat, Namens Benſon, der