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Edward Myers oder Erinnerungen aus dem Leben eines Seemannes / hrsg. von James Feminore Cooper
Entstehung
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76 in eines unſerer Boote, damit der Regen allen und jeden Brennſtoff aus ihm auswaſche.

In demſelben Tag erreichten wir noch die Oswego⸗ Fälle, wo ein Theil von uns ſtationirt wurde, um den Verkehr mittelſt der Boote herzuſtellen und für den Trans⸗ port der Vorräthe Sorge zu tragen. 1

Als wir Oswego erreicht hatten, wurde die ganze Mannſchaft aufgeboten, um einige Fahrzeuge, wie ſie auf dem See gebräuchlich find, abzutakeln und zu bemannen; man hatte dieſe— es waren Schooner— kurz zuvor ge⸗ kauft, und jeder von ihnen führte etwa ſechszig bis achtzig Tonnen. Unſer ganzes Geſchäft in Oswego beſtand darin, daß wir dieſe Schiffe, etwa ſechs oder acht im Ganzen, beluden und in die See ließen; ich ward einem der erſten davon,„die ſchöne Amerikanerin,“ zugetheilt, und gefiel mir ſehr an Bord derſelben. Da wir kein grobes Geſchütz hatten, ſegelten wir nur bei Nacht, um die engliſchen Kreuzer zu vermeiden, von welchen mehrere im See lagen. Als wir nicht weit von Sackett's Harbour auf einige Inſeln ſtießen, trafen wir mit der Launch leine Art Wachtſchiff, welche auf den nordamerikaniſchen Binnen⸗Seen gewöhnlich gebraucht werden)„der Oneida⸗See“ zuſammen, welche bei Nacht ſtets unter Segeln oder mit Rudern in offener „See auf die Lauer liegen mußte. Bill Swett diente auf ihr, und wir trafen uns hier zum erſtenmal auf ſüßem Waſſer. Ich erfuhr nun, daß Jack Mallet ebenfalls auf der Station ſich befand, mit welchem ich ſeit meiner Ent⸗ fernung von Wiseaſſet, alſo ſeit drei Jahren, nicht mehr zuſammengetroffen war.

Vierzehn Tage ſpäter fand ich ihn bereits als Boots⸗ mann am Bord der„Julia,“ Segelmeiſter Trant, ein Fahrzeug, das ich mein Leben lang nicht zu vergeſſen Ur⸗ ſache habe.— Am Tag, als wir Sacketts Hafen erreichten, wurde ich an Bord des Schiffs„Scrouge“(die Peitſche) verſetzt; dies war ein Fahrzeug von engliſcher Bauart, und ſchon vor Beginn des Kriegs genommen und mit Be⸗

ſchlag belegt worden, weil es ſich eine Verletzung der Zoll⸗