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Die Baumwolle ward ſo ſchnell wie möglich über Bord geworfen, und was die Männer nicht wegſchaffen konnten, wurde von der See fortgeſpült. Nach einer Weile hatten wir das Schiff merklich erleichtert, und das war wohlge⸗ than, denn der Weizen verſtopfte die Pumpen ſo oft, daß wir nur wenig Ausſicht hatten, das Waſſer aus dem Raume zu entfernen.
Ich weiß nicht mehr, was für eine Stunde in die⸗ ſer fürchterlichen Nacht es war, als Kapitän Johnſton uns Allen laut den Befehl zurief, auf unſerer Hut zu ſeyn und auf ſein Kommandowort Acht zu haben; das Schiff wollte nämlich eben kentern. Es that dieß wirklich auch, und zwar im glücklichſten Momente, ſo daß wir, wenn wir auch ziemlich auf der Seite lagen und tüchtig naß wurden, nun doch das Verdeck vollends abräumen, und uns dadurch etwas aufhelfen konnten. Das Beſan⸗Stag⸗ Segel wurde nun beigeſetzt, um zu verhüten, daß es nicht vollends in den furchtbar aufgewühlten See umſchlage. Der Wind blies immer noch ſo furchtbar wie zuvor; ein Segel um das andere löste ſich, und es koſtete uns die furchtbarſte Mühe, um nur noch das Segeltuch an den Raagen zu halten. Alsdann ging die Fockſtenge mit ei⸗ nem ſchweren Windſtoße über Bord, welcher bald darauf der Mittelmaſt folate, der die Beſankreuzſtange mit ſich nahm. Wir ſchrieben dieß dem Embargo zu, da meines Erachtens das Takelwerk des Schiffes dadurch, daß es⸗ ſo lange trocken gelegen hatte, mürbe und ſchadhaft ge⸗ worden war. Wir brachten die ganze Nacht damit zu, das Wrack zu lichten, d. h. alles zu Schaden gegangene Holz und Tauwerk zu entfernen, und die Männer, welche die Aexte führten, behaupteten, der Wind fange ſich ſo heftig in ihren Werkzeugen, daß ſie manchmal mit dem Rucken ſtatt mit der Schneide zuſchlügen. Der Wind war ſo furchtbar, daß ſein Druck dem eines feſten Koͤrpers glich.
Wir verbrachten eine fürchterliche Nacht, indem wir ſtets pumpten und uns Mühe gaben, für das Schiff Sorge
zu tragen. Am andern Morgen ließ der Sturm nach,


