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Edward Myers oder Erinnerungen aus dem Leben eines Seemannes / hrsg. von James Feminore Cooper
Entstehung
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mancherlei ſeltſame Abenteuer und Ereigniſſe mit einander zu beſtehen. Die„Klariſſa“ lief durch den Vineyard⸗Sound und die Shools nach Boſton ein, landete hier eine kleine

Ladung an geflochtenen Körben und ſegelte weiter nach

Wiscaſſet, wo wir endlich nach ziemlich langer Ueberfahrt ankamen. Die Mutter und Familie des Kapitäns John⸗ ſton empfingen mich liebreich und ſandten mich alsbald in die Schule. Kurz darauf hörten wir von Embargo, und da auch die„Klariſſa“ zurückbehalten worden war, wurde Jack Mallet einer meiner Schulgenoſſen; bald darauf hör⸗

ten wir auch, daß der„Sterling“ nicht hatte in See ſte⸗

chen können, und es währte nicht lange, ſo ſtieß Jack Pugh ebenfalls zu unſerer Geſellſchaft. Wenige Wochen dorauf kam auch Kapitän Johnſton an, mit uns Anderen die kommerzielle Quarantäne zu beſtehen.

Ddies war der ſogenannte lange Embargo, wie ihn die Matroſen nannten, weil er erſt im Jahr 1809 nach den Unterhandlungen mit Lord Erskine zu Ende ging. Diſſe ganze Zeit über blieb ich in Wiscaſſet in der Schule und wurde ſehr gut, ja wohl möglich viel zu nachſichtig behandelt. Kafitän Johnſton blieb ebenfalls die ganze Zeit über zu Hauſe, und ſah ſich, da er nichts Beſſeres zu thun wußte, nach einem Weibe um. Mein Umgang in der Schule beſchränkte ſich auf Jack Pugh, Jack Mallet und Bill Swett, welch letzterer ein Junge in meinem Alter und der Reffe meines Kapitäns war; ich war nun ſechszehn Jahrt alt und nahezu ausgewachſen.

Soobald der Embargo aufgehoben war, reiste Kapi⸗ tän Johnſton mit Swett nach Philadelphia ab, um das Schiff nach New⸗York zu bringen. Von hier aus beſchloß er nach Liverpool zu ſegeln, wohin ihm Jack Pugh und ich in einem Schiff, die„Kolumbia“ genannt, folgen ſollten. Dieſer Plan erlitt indeß eine Aenderung, und wir wurden wieder zur See geſchickt, um in dem Hafen, wo ich ihn zuerſt gefunden hatte, mit dem„Sterling“ zuſaminenzutreffen.

Da es nun ſchon drei Jahre her waren, ſeit ich auf ſo unartige Weiſe die Familie Heizer verlaſſen hatte,

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