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gemuſtert zu werden. Die Meiſten unſerer Fremden wa⸗ ren im Boote mit dem Kapitän hinweggerudert; allein
zwei der zurückgebliebenen Amerikaner waren ganz beſon⸗
ders ſaubere Burſche und tüchtige Seemänner. Der Eine davon, Thomas Cook mit Namen, war wohl ſeine ſechs Fuß lang und hatte ganz das Anſehen eines tüch⸗ tigen Seemanns; er ſtach dem Lieutenant beſonders in die Augen und Cook erhielt von ihm den Befehl, ſein Gepäck zuſammen zu thun, indem er als Matroſe für die Flotte Seiner Majeſtät des Königs von Großbrit⸗ tanien gepreßt werde. Cook berief ſich zwar auf ſeinen Paß, allein der Lieutenant entgegnete ihm:„Bah! Du Narr, ſolches Zeug gilt bei uns Nichts— wir wiſſen, daß Jedermann in New⸗York für zwei Dollars einen
Paß bekommen kann! Du biſt ein Engländer und der
König braucht jetzt Deine Dienſte.“.
Cook zog nun ein Certificat aus der Taſche, das von Sir John Beresford unterzeichnet war und beſagte, daß Thomas Cook von Seiner Majeſtät Schiff„Cambrian“ entlaſſen worden ſey, weil er nach langen treuen Dien⸗ ſten auf demſelben zur Genüge dargethan habe, daß er ein geborener Amerikaner ſey. Der Lieutenant konnte natürlich eine ſolche Urkunde nicht Lügen ſtrafen oder umgehen, und ließ mit Widerſtreben von Cook ab, deſ⸗ ſen Paß er indeß für ſich behielt. Seine Wahl ſiel nun zunächſt auf Iſaak Gaines, aus New⸗York gebürtig, deſſen Vater und Verwandte mit dem Kapitän wohl bekannt
waren. Gaines hatte indeß keinen Paß aufzuweiſen wie
Cook, und ſo ſah ſich der arme Junge genöthigt, ſeinen Koffer zu packen und ſich nach dem Kutter hinunter zu begeben, was er denn endlich auch mit Thränen in den Augen und zum Leidweſen aller Leute an Bord that, die ihn ſämmtlich liebgewonnen hatten, weil er ein eben ſo
gutmüthiger als geſchickter Burſche war. Wir befragten
die Mannſchaft des Bootes nach dem Namen des Fahr⸗
zeuges, zu welchem ſie gehörten, und ſie nannten uns
den eines Vierundſechszigpfünders, der vor uns in offener


