Mac 3 die übri⸗ noch ein⸗ fand. Anker 1, wo n an⸗ e an⸗ b der ortop⸗ Wan⸗
ten hinauf und ich erkletterte die eine Raanocke(Arm der Segelſtange), während Cooper die andere erſtieg; ein paar Minuten ſpäter kam der Unterſteuermann auf's Verdeck und rief uns ſein„Haltan, Genug!“ zu, wobei er tüchtig lachte. Cooper war emſig mit den Raabän⸗ dern beſchäftigt und hätte wohl ſeine Hälſte des Segels bald am Top oben gehabt, wäre er allein geweſen; wäh⸗ rend ich hingegen die Seiſinge von der Raae wegnahm und ſie ſorgfältig auf's Verdeck herunter bringen wollte, wo ſie, wie ich dachte, beſſer aufgehoben ſeyn würden. Glücklicherweiſe war die Mannſchaft beim Aufziehen des Ankers zu ſehr in Anſpruch genommen und zu gedanken⸗ los, um hierin kritiſch zu Werke zu gehen, und wir ent⸗ gingen wenigſtens einſtweilen ihrem Spott und Gelächter; eine Woche ſpäter wußten wir ſchon Beide beſſer damit umzugehen.
Das Schiff fuhr an dieſem Tage nur noch bis zum Quarantainegrund, und erſt am Morgen darauf ſtachen wir in die See; unſere Ueberfahrt war lange und ſtürmiſch und das Schiff mußte faſt beſtändig eine Bogenlinie be⸗ ſchreiben, ſo daß wir vierzig Tage auf der ganzen Fahrt zubrachten. Es begab ſich gerade nichts Außerordentliches, und wir gelangten endlich auf die Höhe von Portland, wo wir mit dicken Nebeln zu kämpfen hatten; allein wir fanden endlich einen Lootſen und liefen in St. Helen's Roads ein, wo wir Anker warfen; der Kapitän ließ das Boot ausſetzen, nahm vier Mann mit ſich und fuhr an's Ufer, um in Cowes nach ſeiner Ordre ſich umzuſehen.
Am ſelben Nachmittag hellte das Wetter ſich auf, und wir fanden, daß ein Lootſe nicht weit von uns in See lag; gegen Sonnenuntergang fuhr der Kutter eines Kriegsſchiffs an unſerer Langſeite an, und Herr Irish erhielt Befehl, die Mannſchaft zur Muſterung aufzu⸗ ſtellen. Der engliſche Lieutenant, der ziemlich leidlich aufgetakelt war, nahm ſeinen Sitz hinter dem Tiſch der Kajüte ein, während die Mannſchaft herabkam und ſich am Durchgange des Companion aufſtellte, um von ihm


