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nach New⸗York zu nehmen. Dieſer Köder zog ihn an, und er forderte mich auf, die Vogelflinte an Bord zu bringen und ihn ſehen zu laſſen. Noch am Abend brachte ich ver⸗ abredetermaßen das Beſtechungsmittel dem Steuermann an Bord, und wir wurden alsbald Handels eins, da ihm die zierliche Waffe ausnehmend wohl gefiel. Ich kehrte hier⸗ auf nach Hauſe zurück und raffte einige meiner Kleidungs⸗ ſtücke zuſammen, und da ich wußte, daß meine Schweſter Harriet mir eben etliche Hemden anfertige, ſchlich ich mich in ihr Zimmer und brachte zwei davon— die andern konnte ich nicht finden— auf die Seite. Meine Kleider⸗ vorrath, als ich das Haus verließ, war nicht bedeutend, und ich hatte die Vorſicht gebraucht, ſie einzeln aus dem Hauſe zu holen und einſtweilen auf dem Hofe in einer lee⸗ ren Tonne zu verſtecken. Als ich Kleider genug zu haben glaubte, chnürte ich ſie in ein Bündel zuſammen und brachte ſie nach dem Schooner. Der Steuermann räumte ſodann ein kleines Behältniß in der Kajüte aus, worin ſich Kartoffeln befanden, und eröffnete mir, daß ich mich bequemen müſſe, ein paar Stunden in dieſem engen, ſchma⸗ len Raume verſteckt zu bleiben. Zu unbeſonnen, um einen Widerſtand hiegegen zu erheben, willigte ich gutmüthig ein, und verabſchiedete mich von ihm mit dem Verſprechen, recht frühe am andern Morgen an Bord zu ſeyn.
Ehe ich mich zu Bett verfügte, hatte ich noch einem ſchwarzen Diener in Herrn Marchinton's Hauſe den Auf⸗ trag gegeben, mich mit Tagesanbruch zu wecken, weil ich einen Spaziergang zu machen und Beeren zu pflücken be⸗ abſichtige. Dieſer folgte meinem Befehl pünktlich, und ich ſtund auf und kleidete mich an, bevor irgend ein anderes Mitglied der Familie auf den Beinen war. Ohne Säu⸗ men verließ ich das Haus und eilte entſchloſſen nach dem Schooner hin, woſelbſt noch Niemand wach war, weßhalb ich mich genöthigt ſah, dem Steuermann ein Signal zu geben. Dieſer ſchien ſeinen Handel nunmehr zu bereuen, aber zugleich keineswegs geneigt zu ſeyn, die Vogelflinte
wieder herauszugeben, und es koſtete mich viele Mühe,


