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Edward Myers oder Erinnerungen aus dem Leben eines Seemannes / hrsg. von James Feminore Cooper
Entstehung
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willige, mich an Bord des Schooners zu verſtecken und mit ſich

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Drang nach einem Wechſel meiner Lage nahezu oder über ein Jahr angedauert haben, und ward fortwährend genährt durch die Ankunft und Abreiſe von Schiffen unmittelbar vor meinen Augen, bevor ich mich ermuthigen konnte, einen ernſten Plan zur Flucht zu entwerfen. 1

Im Sommer 1805 endlich ſetzte ich die läugſt geheg⸗ ten Wünſche in's Werk, obwohl ich damals höchſtens eilf Jahre alt ſeyn mochte. Ich befand mich eben auf dem Markte und hörte etliche amerikaniſche Seeleute, welche ebenfalls mit einer Priſe aufgebracht worden waren, von einem Schooner reden, der gerade im Begriff ſtünde, von Halifar nach New⸗York abzuſegeln. Dieſes Fahrzeug ge⸗ hörte dem Staate Nord⸗Carolina, und war kurze Zeit zu⸗ vor von dem SchiffeDriver weggenommen, durch eine Entſcheidung der Admiralität jedoch wieder freigegeben worden. Die Matroſen ſelbſt, welche ich reden hörte, be⸗ abſichtigten, ſich dieſes Fahrzeugs zu ihrer eigenen Heim⸗ reiſe zu bedienen, und da mir dies eine ausnehmend gün⸗ ſtige Gelegenheit ſchien, endlich einmal ſelber meine Wünſche

zu verwirklichen, eilte ich vom Markte hinweg und nach

dem Schooner hin. Zufällig befand ſich nur der Steuer⸗ mann an Bord, und ich raffte meinen ganzen Muth zuſammen, um ihn zu fragen: ob man keinen Schiffs⸗ jungen an Bord brauche? Meine Kleidung ſowohl als

mein ganzes Aeußere ſprachen jedoch gegen mich, weil ich 4

an keinerlei Handarbeit gewöhnt, und wie ein Knabe der höhern Stände am Lande gekleidet war, und ſo kam es, daß der Steuermann mich auszulachen, und über meinen Wunſch, mich auf einem Schiffe zu verdingen, zu ſpotten begann, und mir über meine Befähigung hiezu auf den Zahn fühlte. Ich war zu Allem entſchloſſen; allein als ich inne ward, daß ich nur geringen Erfolg erweckte, beſchloß ich, meine Zuflucht zur Beſtechung zu nehmen. Prinz Edward hatte, kurz bevor er Halifax verließ, mir eine ſehr ſchöne kleine

Vogelflinte zum Geſchenk gemacht, die ſtets zu meiner Verfü⸗

gung ſtand; ich bot ſie nun dem Steuermann an, falls er ein⸗